Wer heute für Kinder oder Enkelkinder vorsorgt, legt den Grundstein für Führerschein, Studium oder die erste eigene Wohnung. Tagesgeld und Festgeld sind moderne Möglichkeiten, um für Kinder zu sparen und von attraktiven Zinsen zu profitieren

: Ein früher Beginn beim Sparen für Kinder verstärkt den Zinseszinseffekt und ermöglicht, bereits mit kleinen Beträgen langfristig Vermögen aufzubauen.
: Ob Sparkonto für Kinder oder ETF-Sparplan – Eltern können je nach Sparziel und individueller Risikobereitschaft eine passende Geldanlage auswählen.
: Konstante Einzahlungen, etwa monatlich über einen Sparplan, schaffen Routine und tragen dazu bei, dass Sparziele erreicht werden.
Indem Eltern für ihr Kind sparen, schaffen sie finanzielle Stabilität und Perspektive für die Zukunft. Durch regelmäßiges Geld Sparen entsteht ein Startkapital, das Kinder später etwa für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung nutzen können.Allgemeine Ziele beim Sparen für Kinder:
Frühzeitiger Vermögensaufbau durch langfristige Laufzeiten
Nutzung des Zinseszinseffekts für höhere Erträge
Finanzielle Unabhängigkeit im Erwachsenenalter
Flexibilität bei der späteren Verwendung des Guthabens
Je früher Eltern mit dem Sparen für Kinder starten, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt. Schon früh, etwa ab der Geburt, können Sie mit einem regelmäßigen Sparbetrag beginnen. Selbst kleine Beträge zeigen so über die Jahre eine spürbare Wirkung.
Die strategischen Vorteile eines frühen Starts beim Sparen für Kinder:
Geringere monatliche Beträge: Wer früh beginnt, erreicht das Sparziel schon mit kleinen Einzahlungen.
Flexible Anlagestrategie: Ein längerer Zeitraum erlaubt es, verschiedene Anlagen wie Tagesgeldkonto, Festgeld oder Wertpapiere schrittweise zu kombinieren.
Früher war das Sparbuch (oder das „Bausparen“) der Goldstandard der österreichischen Vorsorge. Doch bei der aktuellen Inflationsrate verliert das Geld auf klassischen Konten schleichend an Wert. Dementsprechend bieten sich Sparkonten wie Festgeld oder Tagesgeld an.
Sparbücher werden in Österreich weiterhin häufig genutzt. Sie sind jedoch aufgrund der meist niedrigen Zinsen wenig geeignet zum langfristigen Sparen für Kinder.
Eine Alternative kann ein Kinderkonto beziehungsweise ein Jugendkonto bieten, das von Eltern im Namen des Kindes eingerichtet werden kann. Ein solches Sparkonto für Kinder läuft auf Guthabenbasis, sodass kein Überziehen möglich ist. Kinder und Jugendliche können damit selbstständig über ihr Geld verfügen, etwa für Taschengeld oder kleinere Ausgaben, und so Schritt für Schritt den Umgang mit Finanzen üben. Da es sich bei einem Kinderkonto in der Regel um ein Girokonto handelt, lohnt es sich aufgrund der geringen Verzinsung ebenfalls weniger zum Vermögensaufbau.
Traditionelle Kinderkonten, die direkt auf den Namen des Kindes lauten, können meist online oder in einer Bankfiliale eröffnet werden. Hierfür benötigen Sie in der Regel die Geburtsurkunde des Kindes, die Ausweise der Erziehungsberechtigten sowie eine aktuelle Meldebestätigung.
Bei Raisin bieten wir zwar kein Sparkonto für Kinder an, ermöglichen Ihnen jedoch einen attraktiven Weg zum Vermögensaufbau in Ihrem Namen. Das Geld können Sie Ihrem Nachwuchs dann zu gegebener Zeit übertragen:

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Während Sparprodukte die nötige Stabilität bieten, können Sie mit einem Kinderdepot zusätzlich von den langfristigen Chancen des Kapitalmarkts für Ihr Kind profitieren. Eine spezielle Lösung bietet das Kinderdepot von Raisin. Dabei investieren Sie in global diversifizierte ETFs für Ihr Kind. ETFs (Exchange Traded Funds) bilden die Wertentwicklung eines Börsenindex wie des ATX oder MSCI World nach.
Beim Sparen für Kinder sollten Eltern die finanziellen Ziele klar definieren und die Geldanlage auf das Alter des Kindes sowie den gewünschten Zweck abstimmen. Von der Wahl der passenden Sparform über die Laufzeit bis hin zur Höhe der Einzahlungen spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle.
Schenkungen und Einzahlungen: Einzahlungen durch Eltern, Großeltern oder andere Angehörige gelten rechtlich als Schenkungen an das Kind. In Österreich sind Schenkungen seit 2018 steuerfrei, größere Zuwendungen unterliegen jedoch einer gesetzlichen
Steuerliche Behandlung: In Österreich wird bei der Kapitalertragsteuer (KESt) zwischen Bankprodukten und Wertpapieren unterschieden. Erträge aus Sparbüchern, Tagesgeld oder Festgeld unterliegen einem Steuersatz von 25,00 %. Für Gewinne aus Wertpapieren wie ETFs oder Fonds gilt hingegen ein Satz von 27,50 %. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Regelbesteuerungsoption genutzt werden, um vom steuerlichen Grundfreibetrag von 12.348 € zu profitieren.
Bei Raisin können Eltern attraktive Angebote für Tagesgeld und Festgeld entdecken, um ihrem Kind frühzeitig eine finanzielle Grundlage zu schaffen. Bei Raisin fallen keine Kontoführungsgebühren oder laufenden Kosten an.
Wie viel Eltern monatlich für Kinder sparen sollten, hängt von den finanziellen Möglichkeiten, dem Zeithorizont und dem Sparziel ab. Laut einer Studie von 2019 sparen Eltern in Österreich im Durchschnitt rund 57 € pro Monat für den Nachwuchs. Entscheidend ist weniger die Höhe der Summe als die Regelmäßigkeit: Wer konsequent einzahlt, profitiert langfristig vom Zinseszinseffekt und baut so schrittweise Vermögen auf.
Ja, die Eröffnung eines Sparkontos auf den Namen des Kindes ist in Österreich in Form eines Kinderkontos generell möglich. Minderjährige verfügen erst ab der Volljährigkeit über volle Geschäftsfähigkeit, bis dahin übernehmen die Eltern oder Erziehungsberechtigten die gesetzliche Vertretung. Sie verwalten das Konto und entscheiden über Einzahlungen oder Abhebungen. Ab dem 14. Lebensjahr dürfen Jugendliche mit Zustimmung der Eltern ein eigenes Jugendkonto führen.
Sobald das Kind volljährig ist, erhält es die volle Verfügung über das Sparkonto für Kinder oder das Kinderkonto. Das angesparte Geld geht damit rechtlich in den Besitz des nun volljährigen Kindes über. Ab diesem Zeitpunkt erhält das Kind die alleinige Verfügungsbefugnis über das Konto.
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für detaillierte Informationen oder zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen befähigten Person.
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