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✓ Aktuelle Festgeld- & Tagesgeldangebote aus Europa
✓ Individuelle Vergleichsmöglichkeit – verschiedene Laufzeiten & Zinssätze direkt gegenüberstellen
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Bank und Land
Zinssatz
Laufzeit · Währung
Zinsertrag
Banca Sistema
Italien (BBB+)
Coop Pank
Estland (A+)
Guber Banca
Italien (BBB+)
Creditplus Bank
Deutschland (AAA)
IBL Banca
Italien (BBB+)
Holm Bank AS
Estland (A+)
Die Anmeldung ist gebührenfrei und es entstehen keine laufenden Kosten.
Sie erhalten Zugang zu Tages- und Festgeld von über 25 Partnerbanken.
Die Zinsen sind bei Tages- und Festgeld meist höher als bei Banken in Österreich.
Die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen Landes sichert bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank ab.
Mit einem Tagesgeldkonto erhalten Sie die Kombination von hoher Flexibilität und das ganz ohne feste Anlagedauer. Sie behalten dabei jederzeit das Zugriffsrecht, um Geld abzuheben oder neu einzuzahlen.
Eine festverzinsliche Anlage mit fester Kapitalbindung über einen vereinbarten Zeitraum (Monate bis Jahre). Sie sichern sich eine feste Guthabenverzinsung unabhängig von Marktschwankungen.
Ideal für den schrittweisen Vermögensaufbau. Hierbei besparen Sie Ihr Konto regelmäßig (z. B. monatlich per Dauerauftrag), teils belohnt mit zusätzlichen Bonuszinsen am Laufzeitende.
Sparkonten sind Konten, die ein Guthaben mit einer Verzinsung kombinieren. Dazu zählen unter anderem Sparbücher, Sparbriefe sowie Tagesgeld- und Festgeldkonten. Um ein Sparkonto zu eröffnen, ist ein Referenzkonto, meist ein Girokonto, erforderlich. Dieses dient zur Durchführung von Ein- und Auszahlungen auf das Sparkonto.
Während klassische Sparkonten wie Sparbücher und Sparbriefe häufig geringe Zinsen bieten, ermöglichen Ihnen Tagesgeld- und Festgeldkonten in der Regel deutlich höhere Erträge. Die Zinssätze der Sparformen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem europäischen Leitzins, der Wirtschaftslage und den Marktgegebenheiten. Tagesgeldkonten bieten variable Sparzinsen, während Sie Ihr Geld beim Festgeld für eine bestimmte Laufzeit zu einem festen Zinssatz anlegen.
Hinweis: Es gilt das Referenzkontoprinzip. Sparkonten sind reine Anlagekonten. Das bedeutet, Ein- und Auszahlungen sind meist nur über ein fest verknüpftes Girokonto (Referenzkonto) möglich. Direkte Überweisungen an Dritte oder Lastschriften (z.B. für die Miete) sind technisch ausgeschlossen.
Für Bankkundinnen und Bankkunden in Österreich stehen Zinssicherheit und der Schutz des Kapitals an oberster Stelle. Spareinlagen gelten rechtlich als risikoarm. In allen EU-Mitgliedsstaaten – und somit bei jedem österreichischen und europäischen Bankinstitut – gilt die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung. Sollte eine Bank insolvent werden, sind Ihre Einlagen inklusive aufgelaufener Zinsen bis zu 100.000 € pro Einlegerin bzw. Einleger und Bank gesetzlich geschützt.
Gemeinschaftskonten: Bei Paaren oder anderen Gemeinschaftskonten verdoppelt sich dieser Schutzrahmen auf 200.000 €.
Erweiterte Einlagensicherung bei Sonderfällen: Bei bestimmten Lebensereignissen (z. B. Immobilienverkauf, Erbschaft, Abfindung, Heiratsgut oder Scheidung) gilt gemäß Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) ein zeitlich befristeter, erhöhter Schutz von bis zu 500.000 € für bis zu 12 Monate nach Geldeingang.
In Österreich greift hierbei die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. oder entsprechende institutsbezogene Sicherungssysteme.
Flexibilität | Täglich verfügbar, Geld jederzeit abhebbar | Guthaben ist für die Anlagedauer fest gebunden | Vorzeitige Kündigung unter bestimmten Bedingungen möglich | Je nach Vertrag (täglich fällig oder gebunden mit Kündigungsfrist) |
Zinsgestaltung | Variabler Basiszins, profitiert von Zinserhöhungen | Fester Zins garantiert | Fester Zins; bei vorzeitiger Kündigung greift ein reduzierter Basiszins | Oft sehr geringe Guthabenverzinsung |
Laufzeit | Unbegrenzt / ohne Kapitalbindung | Feste Laufzeit (z. B. 6 Monate bis 10 Jahre) | Feste Laufzeit mit Ausstiegsoption | Unbefristet |
Vorschusszinsen | Keine | Keine (Zugriff während Laufzeit i.d.R. gesperrt) | Keine | Fallen bei gebundenen Sparbüchern bei vorzeitiger Behebung an (gesetzlich 1 Promille des behobenen Betrags pro Monat Restlaufzeit, § 32 BWG) |
Zinsgutschrift | Monatlich, quartalsweise oder jährlich | Jährlich oder am Ende der Laufzeit | Am Ende der Laufzeit | Jährlich |
Einsatzzweck | Notgroschen & Liquiditätsreserve | Planbare Vorhaben & gezielter Erhalt von Ersparnissen | Flexibles Sparen mit Zinsvorteil | Traditionelles Sparen |


Geld zu Hause im Sparstrumpf oder auf einem unverzinsten Girokonto zu belassen, führt durch die Inflation zu einem schleichenden Kaufkraftverlust. Wenn Sie das Direktsparen nutzen, sichern Sie sich Zinserträge und profitieren vom Zinseszinseffekt.
Inflation und Realzins: Auch wenn Sie hohe Nettoerträge erzielen, müssen Sie die Inflation berücksichtigen. Wenn die Inflation höher ist als Ihr Nettozins, ist der sogenannte Realzins negativ. Sie verlieren unterm Strich an Kaufkraft. Ein Sparkonto kann diesen Verlust im Vergleich zum Girokonto jedoch mindern.
Anlagetyp | Festgeld EU-Ausland | Tagesgeld flexibel | Traditionelles Sparbuch |
Zinssatz (p. a. brutto) | 4,00 % | 2,50 % | 0,25 % |
Bruttoertrag | 400,00€ | 250,00€ | 25,00€ |
KESt (25 %) | −100,00 € | −62,50 € | −6,25 € |
Nettoertrag | 300,00€ | 187,50€ | 18,75€ |
Wenn Sie in Österreich Zinserträge auf Anlagekonten erwirtschaften, gilt es, diese steuerlichen Vorgaben zu beachten.
Steuersatz: Zinserträge aus Geldeinlagen werden in Österreich mit einem pauschalen Sondersteuersatz von 25 % KESt besteuert (§ 27a Abs. 1 Z 1 EStG) – im Gegensatz zu Wertpapieren/ETFs (27,5 %).
Steuereinfache Banken (Endbesteuerung): Heimische Geldinstitute führen die 25 % KESt automatisch an das Finanzamt ab. Damit sind die Zinserträge für Sie endgültig abgegolten.
Ausländische Direktbanken (nicht-steuereinfach): Bei ausländischen Konten wird keine österreichische KESt automatisch abgezogen. Sie müssen die Zinserträge in der Einkommensteuererklärung (Formular E1kv) angeben. Wichtig: Eine Erklärungspflicht entsteht erst, wenn Ihre gesamten nicht-endbesteuerten Einkünfte die Freigrenze von 220 € pro Kalenderjahr übersteigen.
Tipp: Liegt Ihr persönlicher Einkommensteuersatz (z. B. bei Studierenden, in Teilzeit oder Pension) unter 25 %, können Sie im Rahmen der Steuererklärung die Regelbesteuerung beantragen (§ 27a Abs. 5 EStG). Das Finanzamt erstattet Ihnen dann die Differenz zur zu viel gezahlten KESt zurück.
Wenn Sie ein neues Sparkonto in Österreich einrichten, haben Sie die Wahl zwischen einer digitalen Eröffnung bei einer Direktbank oder Plattform (z. B. Raisin) und dem klassischen Weg über eine lokale Bankfiliale.
Daten eingeben: Sie füllen das Antragsformular online aus und geben Ihr eigenes Girokonto als Referenzkonto an.
Identitätsprüfung durchführen: Die Legitimationsprüfung erfolgt bequem per VideoIdent, via ID Austria oder per Post-Identifizierung.
Dokumente bereitstellen: Bei der Online-Prüfung weisen Sie sich mit einem Lichtbildausweis aus. Oft wird zusätzlich ein Adressnachweis (z. B. ein Kontoauszug oder Meldezettel) gefordert, da österreichische Ausweise keine Wohnadresse enthalten.
Nach Terminvereinbarung oder während der Öffnungszeiten erfolgt die Legitimationsprüfung vor Ort. Dazu legen Sie in der Regel einen gültigen Lichtbildausweis sowie einen aktuellen Meldezettel vor.
Ein objektiver Detailvergleich (z. B. über den Bankenrechner der Arbeiterkammer) lohnt sich immer. Deshalb sollten Sie auf die folgenden Kriterien achten.
Zinssatz und Garantie: Handelt es sich um einen variablen oder festen Zins? Vorsicht bei Lockangeboten, bei denen ein hoher Aktionszins nach wenigen Monaten auf einen niedrigen Basiszins abfällt.
Verlängerungsklauseln: Prüfen Sie bei Festgeld, ob sich die Anlage nach Ablauf automatisch verlängert.
Mindesteinlage: Welcher Betrag ist für die Eröffnung erforderlich?
Gebühren: Kontoführung und Buchungen sollten vollkommen kostenlos sein.
Ein Sparkonto in Österreich ist ein spezielles Bankkonto für den Erhalt von Liquidität und Ersparnissen. Es dient nicht dem täglichen Zahlungsverkehr, sondern verwahrt Ihr überschüssiges Kapital verzinst. Wenn Sie Geld kurz- oder mittelfristig für ein bestimmtes Ziel zur Seite legen möchten, nutzen Sie Sparkonten als solide Basis. Früher verwalteten Banken Sparguthaben meist physisch als Papiersparbuch. Heute sparen Sparerinnen und Sparer überwiegend digital bei Direkt- oder Filialbanken.
Spareinlagen sind durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung bis zu 100.000 € je Kundin beziehungsweise Kunde und Bank abgesichert und gelten damit als risikoarm. Das gilt für österreichische Sparkonten sowie für Konten bei Banken aus anderen EU-Ländern.
Die Unterschiede zwischen verschiedenen Sparangeboten sind oft erheblich. Während die Zinsen bei manchen Banken eher gering ausfallen, bieten andere Institute attraktive Angebote, die den Vermögensaufbau deutlich erleichtern. Ein Vergleich von Sparkonten hilft daher dabei, das passende Konto für Ihre individuellen Sparziele zu finden.
Besonders lohnend kann dabei der Blick ins EU-Ausland sein. Über Raisin haben Sie Zugang zu Tages- und Festgeldkonten aus verschiedenen Ländern, die oft deutlich höhere Zinssätze bieten als viele in Österreich verfügbare Sparkonten.
Bei Festgeldkonten ist das Guthaben grundsätzlich fest gebunden und ein vorzeitiges Abheben oft komplett ausgeschlossen. Benötigen Sie jederzeitige Flexibilität, ist ein Tagesgeldkonto oder Flexgeld die passende Wahl für Sie.
Da österreichische Reisepässe und Personalausweise keine Wohnadresse enthalten, verifizieren Banken die Adresse beim VideoIdent-Verfahren oft über Datenbankabgleiche oder zusätzliche Nachweise (z. B. Kontoauszug). Bei der Eröffnung in einer Bankfiliale ist der Meldezettel meist zwingend erforderlich.
Bei seriösen Banken ist die Führung des Sparkontos sowie des Verrechnungskontos kostenlos. Ein Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis vor Abschluss ist dennoch ratsam.
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