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Zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2026

Geldanlage in Österreich 2026: Vergleichen. Anlegen. Zinsen sichern.

Geld in Tagesgeld oder Festgeld investieren und langfristig Vermögen aufbauen

Für Anlegerinnen und Anleger in Österreich bietet das Jahr 2026 vielseitige Optionen: Ob flexibel oder fest verzinst, Raisin unterstützt Sie mit transparenten Angeboten bei der fundierten Strukturierung Ihres Portfolios.

Raisin bietet Ihnen:

  • Tagesgeld mit täglicher Verfügbarkeit und Festgeld mit festen Laufzeiten

  • Angebote aus Österreich und dem EU-Ausland mit bis zu 3,17 % Zinsen p. a

  • Kostenlose Kontoeröffnung und Kontoführung

Ein Mann sitzt mit einem Tablet auf dem Sofa. Unten links sind zwei Auszeichnungen für Raisin abgebildet.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Zweck: Wer sein Geld anlegt, investiert in den Aufbau von Vermögen sowie den Schutz vor Kaufkraftverlust (Inflation). Von Wertpapieren über diverse Sachwerte wie Immobilien bis hin zu Bankeinlagen wie Tagesgeld oder Festgeld gibt es viele verschiedene Anlageformen.

  • Geldanlage finden: Durch die Definition der eigenen Ziele, die Ermittlung des benötigten Geldbedarfs sowie die Einschätzung der persönlichen Risikobereitschaft, kann ein passendes Anlageprodukt ausgewählt werden.

  • Raisin: Über Raisin profitieren Sie von attraktiven Zinsen bei europäischen Banken und einfacher Verwaltung über ein einziges Konto. Die Anlage unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung des jeweiligen Landes der Partnerbank bis zu 100.000 € pro Bank und per Einleger.

Welche Geldanlage passt am besten? Die wichtigsten Optionen im Überblick

Wer in Österreich Geld anlegen oder investieren möchte, hat eine große Auswahl an Anlageformen. Diese reichen von risikoarmen Bankeinlagen wie Tagesgeld und Festgeld bis hin zu renditestärkeren Investments am Kapitalmarkt. Jede Anlageform hat eigene Chancen auf Rendite sowie Zinsen und bringt gleichzeitig ein unterschiedliches Maß an Risiko mit sich.

Andere Produkte wie Zertifikate, Optionen oder Futures sind spezialisierte Anlageprodukte, die eine präzise Marktkenntnis und eine klare Strategie erfordern. Sie bieten hohe Renditechancen, sind jedoch komplexer und riskanter. Sie eignen sich daher eher für erfahrene Anlegerinnen und Anleger.

Was sind Geldanlagen?

Geldanlagen bezeichnen die Investition von Kapital mit dem Ziel, dieses zu vermehren oder seinen Wert langfristig zu erhalten. In Österreich haben Anlegerinnen und Anleger 2026 die Wahl zwischen Bankeinlagen (Tagesgeld, Festgeld), Wertpapieren (Aktien, Anleihen, ETFs) und Sachwerten (Gold, Immobilien). Eine konsequente Diversifikation über diese unterschiedlichen Anlageklassen kann von Vorteil sein, um das Gesamtrisiko des Portfolios zu minimieren und Schwankungen einzelner Märkte effektiv auszugleichen.

Jedes Anlageprodukt bringt unterschiedliche Risiken und Chancen mit sich. Durch das Answer-First-Prinzip bei Raisin erhält man direkten Zugriff auf optimierte Anlagestrategien: Während der österreichische Bundesschatz und Festgelder als sehr risikoarme Anlagen gelten, da sie durch staatliche Garantien beziehungsweise die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert sind, dienen Aktien-ETFs dem langfristigen Ertrag.

Raisin ermöglicht dabei den Zugang zu EU-weiten Tages- und Festgeldern mit oft höheren Zinsen als bei heimischen Banken – aktuell bis zu 2,05 % p. a. (Tagesgeld) bzw. 3,17 % p. a. (Festgeld) – stets abgesichert durch die jeweilige nationale Einlagensicherung.

Ihr Vorsprung für Tagesgeld und Festgeld

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Warum ist es sinnvoll, durch Geldanlagen Vermögen aufzubauen?

Ein gezielter Vermögensaufbau durch ausgewählte Geldanlagen kann Anlegerinnen und Anlegern in Österreich dabei helfen, der Inflation entgegenzuwirken, die Kaufkraft des ersparten Kapitals langfristig zu sichern und den eigenen Lebensstandard langfristig zu erhalten. So tragen neue Erträge dazu bei, dass finanzielle Ziele erreicht werden, wie den Kauf einer Immobilie, die Altersvorsorge oder die Finanzierung von Reisen.

Vergleich der Geldanlageprodukte

Die Auswahl an Geldanlageprodukten reicht von sicherheitsorientierten Optionen bis hin zu chancenreichen, risikobehafteten Anlagen. Im folgenden Vergleich werden verschiedene Anlageprodukte hinsichtlich ihrer Vorteile und Nachteile beleuchtet:

GeldanlageformVorteileNachteile

Girokonto

Maximale Liquidität (täglich verfügbar), EU-weit harmonisierte Einlagensicherung, Für den Zahlungsverkehr geeignet

In der Regel keine Verzinsung, Wertverlust durch Inflation

Sparbuch

EU-weit harmonisierte Einlagensicherung, Keine Kursverluste 

Geringe Verzinsung, Begrenzte Liquidität (gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten bei Abhebungen über 2.000 € pro Monat), Unflexibler als Tagesgeld

Tagesgeld

Tägliche Verfügbarkeit des Guthabens, EU-weit harmonisierte Einlagensicherung, Bessere Zinsen als Girokonto/Sparbuch, Keine Kursverluste 

Variabler Zinssatz (jederzeitige Anpassung durch das Kreditinstitut möglich), meist geringere Zinsen als Festgeld

Festgeld

Planbarer, fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit, In der Regel höhere Zinsen als Tagesgeld, EU-weit harmonisierte Einlagensicherung, Keine Kursverluste 

Geld ist für die Laufzeit fest angelegt, Kein Profit von steigenden Marktzinsen während der Bindung 

Anleihen

Vertraglich festgelegte Zinszahlungen (Kupon), Rückzahlung des Nennwertes bei Fälligkeit (Bonität vorausgesetzt)

Kursrisiko bei vorzeitigem Verkauf über die Börse, Emittentenrisiko (Ausfallrisiko des Schuldners), Geringere Rendite als Aktien

Fonds (Aktiv gemanagt)

Risikostreuung durch Investition in eine Vielzahl von Vermögenswerten (Diversifikation), Sondervermögen (Schutz bei Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft) 

Hohe Gesamtkostenquote (TER) sowie ggf. Ausgabeaufschläge, Manager schlagen den Markt selten dauerhaft, Kursrisiko

ETFs (Passiv gemanagt)

Geringe Gebühren (meist 0,05 % bis 0,5 % p. a.), Risikostreuung durch exakte Abbildung eines Index  (Diversifikation), Transparent und liquide, Sondervermögen (Schutz bei Insolvenz) 

Bilden den Markt ab (keine Outperformance), Kursschwankungen

Aktien (Einzelwerte)

Unbegrenztes Renditepotenzial (Kursgewinne), Miteigentum an Unternehmen (Dividenden möglich), Hohe Liquidität durch täglichen Börsenhandel 

Hohes Risiko bis hin zum Totalverlust, Hohe Volatilität (Kursschwankungen) 

Sachwerte (Immobilien, Gold, Kunst)

Substanzschutz („echter“ Gegenwert), Unabhängig von Finanzmärkten (teilweise), Potenzial für langfristige Wertsteigerung 

Oft hohe Einstiegskosten (Immobilien), Keine laufenden Erträge (z. B. bei Edelmetallen), Geringe Liquidität (Veräußerung erfordert Zeit), Laufende Unterhalts-, Lager- oder Transaktionskosten 

Verschiedene Anlageformen zur Streuung des Risikos

Beim Geld anlegen oder investieren bringt die Diversifikation einen großen Vorteil. Hierbei handelt es sich um die Investition in verschiedene Anlageformen zur Verteilung des Risikos.

Bei der Aufteilung des eigenen Vermögens, zum Beispiel auf ETFs, Festgeldkonten und Tagesgeld, wird das Risiko minimiert und gleichzeitig eröffnet sich die Chance auf Renditen und Zinsen aus mehreren Anlageprodukten, da von unterschiedlichen Wertentwicklungen profitiert werden kann. Entwickelt sich eine Anlage schwächer, gleichen mögliche Gewinne aus anderen Investments diese Schwankung aus. Je breiter das Geld investiert wird, desto ausgeglichener entwickelt sich das eigene Portfolio. Es bleibt mehr Handlungsspielraum, um auf Marktveränderungen zu reagieren.

Beispielsweise können Festgeld und Tagesgeld als sicherheitsorientierte Anlageformen im eigenen Portfolio eingesetzt werden, da sie der gesetzlichen Einlagensicherung des jeweiligen Landes der Partnerbank  unterliegen. Auf diese Weise können renditestärkere und schwankungsanfälligere Anlageprodukte wie Aktien oder ETFs ergänzt werden.

Worauf vor einer Geldanlage zu achten ist

Eine durchdachte Geldanlage beginnt mit klaren Grundlagen und setzt sich in der Auswahl der passenden Anlageformen fort. Zunächst lohnt es sich, die eigene finanzielle Situation, Anlageziele und Risikobereitschaft zu prüfen. Anschließend kann das Magische Dreieck der Geldanlage hilfreich sein, um Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit ins richtige Verhältnis zu setzen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Vorbereitung auf eine Investition

Bevor man Geld investiert, lohnt es sich, einige grundlegende Punkte zu klären. So wird eine Basis für die Geldanlage in Österreich oder im EU-Ausland geschaffen. Außerdem werden so Renditechancen gezielt genutzt, ohne dabei das persönliche Risiko aus den Augen zu verlieren.

  • Finanzbedarf prüfen: Analyse der monatlichen Einnahmen und Ausgaben zur Ermittlung des notwendigen Kapitals für laufende Kosten.

  • Liquiditätsreserve bilden: Einrichtung einer kurzfristig verfügbaren Reserve (z. B. auf einem Tagesgeldkonto) im Umfang von ca. drei Monatsgehältern zur Deckung unvorhergesehener Ausgaben.

  • Offene Kredite begleichen: Prioritäre Tilgung bestehender Verbindlichkeiten vor dem Beginn neuer Kapitalanlagen.

  • Vorhandene Anlagen erfassen: Bestandsaufnahme bereits existierender Anlageprodukte zur Vermeidung von Klumpenrisiken und zur Optimierung der Gesamtstrategie.

  • Anlageziele festlegen: Konkrete Definition des Anlagezwecks (z. B. allgemeiner Vermögensaufbau, Altersvorsorge oder Immobilienkauf).

  • Höhe des Investments bestimmen: Festlegung des verfügbaren Kapitals für Einmalanlagen oder regelmäßige Sparraten.

  • Anlagehorizont festlegen: Bestimmung der Anlagedauer, da längere Laufzeiten durch den Zinseszinseffekt statistisch höhere Ertragschancen bieten.

  • Risikobereitschaft einschätzen: Definition des persönlichen Verhältnisses zwischen Sicherheitsbedürfnis und Risikotoleranz als Basis für die Auswahl der passenden Anlageklassen.

Diagramm des 'Magischen Dreiecks' der Geldanlage (Rendite, Sicherheit, Liquidität) zur Erklärung von Anlagezielen bei Raisin.

Wie hilft das Magische Dreieck bei der Auswahl von Geldanlagen?

Das Magische Dreieck der Geldanlage dient als Analyseinstrument für die Auswahl und Systematisierung von Anlageformen. Es stellt die drei konkurrierenden Zielgrößen in einer vereinfachten Modellstruktur dar. 

  1. Rendite: Wie hoch ist der Ertrag (Zinsen, Dividenden)?

  2. Sicherheit: Wie hoch ist das Risiko eines Kapitalverlusts (Einlagensicherung vs. Marktrisiko)?

  3. Verfügbarkeit (Liquidität): Wie schnell kann über das eigene Geld verfügt werden?

Durch die Einordnung von Finanzprodukten in dieses Dreieck lässt sich das jeweilige Risiko-Rendite-Profil bestimmen. Da die drei Ziele in einem permanenten Spannungsverhältnis zueinander stehen – eine Erhöhung einer Zielgröße geht stets zu Lasten mindestens einer anderen –, unterstützt das Modell  Anlegerinnen und Anleger bei der Bestimmung eines diversifizierten Portfolios, das der individuellen Risikotoleranz und den individuellen Anlagezielen entspricht.

Welcher Anlagehorizont eignet sich für die Geldanlage?

Der geeignete Anlagehorizont hängt von den individuellen finanziellen Zielen, der Risikobereitschaft und der persönlichen Lebenssituation ab. Es kann sich lohnen, die Wahl des Anlagehorizonts sorgfältig abzuwiegen, um sicherzustellen, dass die finanziellen Ziele erreicht werden, während gleichzeitig das Risiko und die Liquiditätsanforderungen berücksichtigt werden. Geldanlagen lassen sich in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Horizonte unterteilen.

Kurzfristiger Anlagehorizont

Mittelfristiger Anlagehorizont

Langfristiger Anlagehorizont

Zeitraum

0-3 Jahre

3-9 Jahre

ab 10 Jahren

Ziele

Aufbau eines Notgroschens, beispielsweise für unerwartete Reparaturen

Anschaffung eines Autos, Finanzierung einer Weiterbildung, längere Auszeit

Private Altersvorsorge, Kauf einer Immobilie, Absicherung der Familie, finanzielle Unabhängigkeit

Anlageprodukte

Tagesgeld, Festgeld mit kurzer Laufzeit

Festgeld mit mehreren Jahren Laufzeit, ETF-Sparpläne

Aktien, ETFs, Immobilien

Einfluss des Anlagehorizonts auf Risiko und Rendite

Je länger man Geld anlegt, desto mehr Zeit haben die Investments, Marktschwankungen auszugleichen. Tagesgeld ermöglicht als kurzfristige Anlage schnellen Zugriff auf das eigene Kapital, jedoch können bei Tagesgeldkonten die Zinsen durch die Banken angepasst werden. Festgeld mit kurzer Laufzeit bietet hingegen planbare Zinsen für den gesamten Anlagezeitraum, dabei ist das Kapital bis zum Laufzeitende gebunden. Mittelfristige Anlagen ermöglichen es einem, die eigene Geldanlage gezielt auf bestimmte Vorhaben auszurichten, während langfristige Investments wie Aktien oder ETFs oft höhere Renditechancen haben und man zusätzlich vom Zinseszinseffekt profitiert. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass diese höheren Renditechancen stets mit größeren Marktschwankungen und einem entsprechenden Verlustrisiko für Anlegerinnen und Anleger einhergehen.

Wie werden Geldanlagen in Österreich besteuert?

Die Nettorendite der Anlage hängt entscheidend von der Besteuerung ab. In Österreich unterscheidet der Gesetzgeber strikt nach der Art der Erträge:

Anlageklasse

KESt-Satz

Steuerliche Besonderheit

Sparanlagen (Tages- und Festgeld)

25 %

Ermäßigter Sondersteuersatz

Wertpapiere (Aktien, ETFs und Bundesschatz)

27,5 %

Erhöhter Steuersatz auf Kursgewinne und Dividenden

Physisches Gold

0 %

Steuerfrei nach 12 Monaten Haltefrist

Möglichkeiten, bei Raisin Geld mit bis zu 3,17 % Zinsen p. a. anzulegen

Raisin ermöglicht den einfachen Zugang zu ausgewählten europäischen Banken mit attraktiven Zinssätzen für Tages- und Festgeldkonten. Die einmalige Identifizierung erfolgt bequem online per VideoIdent.

Über ein einziges Raisin-Konto und das transparente Onlinebanking erhalten Sie Zugang zu attraktiven Angeboten unserer Partnerbanken in Österreich und im EU-Ausland. Wir unterstützen Sie bei der Abwicklung Ihrer Anlagen, während alle Einlagen bei unseren Partnerbanken der nationalen Einlagensicherung des jeweiligen Landes  unterliegen.

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Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für detaillierte Informationen oder zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen befähigten Person.

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