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Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2026
Sparen schafft finanzielle Freiheit, hilft beim Aufbau eines Notgroschens und ermöglicht es, größere Ziele zu erreichen – von kurzfristigen Anschaffungen bis zur langfristigen Vorsorge.
Die passende Sparstrategie hängt von Einkommen, Lebensphase und Zielen ab. Feste Sparquoten, die 50-30-20-Regel oder konkrete Sparziele bringen Struktur in die eigenen Finanzen.
Über Raisin erhalten Sie Zugang zu attraktiven Tages- und Festgeldangeboten europäischer Banken. Über die kostenlose Plattform können Sie alle Angebote transparent vergleichen und digital abschließen.
Sparen bedeutet, einen Teil des verfügbaren Einkommens für spätere Ausgaben zurückzulegen. Ziel ist es, finanzielle Reserven aufzubauen, Ausgaben planbar zu machen oder langfristig Vermögen zu bilden. Je nach Sparziel kann Sparen kurzfristig erfolgen, etwa für einen Notgroschen, oder über einen längeren Zeitraum mit festem Anlagehorizont.
Viele Menschen in Deutschland fühlen sich finanziell stark belastet. Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag von Raisin (2025) sorgt sich jede dritte Person um ihre finanzielle Lage. Besonders betroffen sind junge Erwachsene und Frauen: Unter den 18- bis 44-Jährigen liegt der Anteil bei 44 %, bei Frauen bei 40 %.
Gleichzeitig zeigt die Studie jedoch: Passives Verhalten ist die Ausnahme. 90 % der Befragten unternehmen aktiv Schritte, um ihre finanzielle Situation zu verbessern. Dabei spielt Sparen eine zentrale Rolle:
47 % sparen monatlich einen Teil ihres Einkommens
44 % reduzieren ihre Ausgaben
17 % nutzen Festgeldanlagen
25 % investieren in Aktien oder Aktienfonds
Gleichzeitig besteht große Unsicherheit bei der Altersvorsorge: Nur 35 % gehen davon aus, dass ihre Vorsorge abgesichert ist. Selbst bei den 45- bis 54-Jährigen liegt dieser Wert lediglich bei 27 %.
Die Ergebnisse zeigen: Finanzielle Sorgen sind weit verbreitet und das Bewusstsein wächst, dass regelmäßiges Sparen und strukturierter Vermögensaufbau entscheidend sind, um langfristig Stabilität zu schaffen.
Wie viel Sie sparen sollten, hängt von Ihrem Einkommen, Ihrer Lebenssituation und Ihren persönlichen Zielen ab. Eine feste allgemeine Sparsumme gibt es daher nicht. Entscheidend ist vielmehr, regelmäßig Rücklagen zu bilden. Schon kleinere Beträge können langfristig einen spürbaren Unterschied machen.
Die 50-30-20-Regel teilt das Nettoeinkommen in drei Bereiche: 50 % für Fixkosten, 30 % für persönliche Ausgaben und 20 % für Sparen oder Investitionen. Sie bietet eine einfache Orientierung, um Ausgaben und Sparquote ausgewogen zu strukturieren.
Wer kontinuierlich Vermögen aufbauen möchte, kann feste Sparbeträge in regelmäßigen Abständen zurücklegen. Eine regelmäßige Sparrate schafft Struktur und Verlässlichkeit. Wie hoch die Sparrate ausfällt, hängt von den individuellen Möglichkeiten ab.
Als Orientierungswert werden häufig 10–20 % des Nettoeinkommens genannt. Entscheidend ist jedoch, dass die Sparrate realistisch und dauerhaft umsetzbar ist. Sparbeträge lassen sich zudem automatisieren, etwa per Dauerauftrag oder Sparplan.
Frauen sind in Deutschland von einer Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern (Gender Pay Gap) in Höhe von 18 % betroffen (Stand: 2025).. Zudem ist die statistische Lebenserwartung bei Frauen höher als bei Männern. Für die Rente bedeutet das, dass weniger Geld für einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht.
Umso relevanter ist es für Frauen, sich früh mit dem Thema Vermögensaufbau und Sparen auseinanderzusetzen. Raisin hat die potenzielle Rentenlücke für die einzelnen Altersklassen untersucht. Dabei wurde von einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren sowie einer Lebenserwartung von 83 Jahren für Frauen und 79 Jahren für Männer ausgegangen.
Frauen | Frauen | Frauen | Frauen | Frauen | |
40 Jahre | 47.758 € | 2.592 € | 271.000 € | 86.000 € | 185.000 € |
50 Jahre | 49.110 € | 2.652 € | 265.000 € | 54.000 € | 211.000 € |
60 Jahre | 49.335 € | 2.662 € | 252.000 € | 22.000 € | 230.000 € |
Männer | Männer | Männer | Männer | Männer | |
40 Jahre | 58.242 € | 3.050 € | 251.000 € | 101.000 € | 150.000 € |
50 Jahre | 59.890 € | 3.121 € | 245.000 € | 64.000 € | 181.000 € |
60 Jahre | 60.165 € | 3.132 € | 233.000 € | 26.000 € | 207.000 € |
Hinweis: Bei den Berechnungen handelt es sich um Durchschnittswerte für das Jahr 2024. Die jeweiligen Gehälter und Rentenansprüche können variieren – Einfluss auf die Zahlen haben etwa das Geschlecht, der Wohnort oder die Steuerklasse. Die möglichen Ersparnisse ergeben sich aus einer Sparquote von 10 % des durchschnittlichen Nettogehalts.
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Zu den gängigen Sparprodukten zählen Sparkonten wie Tagesgeld, Festgeld oder klassische Sparbücher. Sie dienen ausschließlich dem Sparen und nicht dem täglichen Zahlungsverkehr. Sie gelten als risikoarme Geldanlagen, da Spareinlagen durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung mit bis zu 100.000 € pro Person und Bank abgesichert sind.
Die Verzinsung von Sparprodukten hängt unter anderem vom allgemeinen Zinsumfeld ab. Steigen die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB), erhöhen Banken häufig ihre Sparzinsen.
Festgeld wird für eine bestimmte Laufzeit angelegt und mit einem festen Zinssatz verzinst. Während der Laufzeit bleibt das angelegte Geld fest gebunden. Diese Sparform schafft Planungssicherheit und eignet sich für mittel- bis langfristige Ziele.
Aktuell sind bei Raisin Festgeld Zinssätze von bis zu 3,25 % p. a. möglich. Ihre Einlagen sind zudem bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen Landes abgesichert.
Tagesgeld bietet jederzeitige Verfügbarkeit bei variablem Zinssatz. Es eignet sich besonders für einen Notgroschen oder kurzfristige Rücklagen, da Ein- und Auszahlungen flexibel möglich sind. Mit Raisin vergleichen Sie Angebote europäischer Partnerbanken und können Tagesgeldkonten online und in wenigen Klicks eröffnen. Aktuell erhalten Sie auf Tagesgeldkonten Zinsen bis zu 3,20 % p. a. Die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen Landes sichert bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank ab.
Kündigungsgeld ist eine Termingeldanlage ohne feste Laufzeit. Bank und Anleger vereinbaren eine Kündigungsfrist, die je nach Vertrag wenige Tage bis zu einem Jahr betragen kann. Nach Ablauf dieser Frist zahlt die Bank den Anlagebetrag einschließlich Zinsen aus.
Flexgeld verbindet Eigenschaften von Tages- und Festgeld. Zu Beginn vereinbaren Anleger eine feste Laufzeit sowie einen Zinssatz und schaffen damit Planungssicherheit. Je nach Vertragsbedingungen lässt sich die Anlage vorzeitig kündigen, sodass das Kapital früher verfügbar ist. Die Verzinsung liegt häufig zwischen Tagesgeld- und Festgeldkonditionen.
Das Sparbuch ist ein echter Klassiker unter den Geldanlagen. Die Zinsen können variabel oder fix sein. Die Verzinsung fällt meist niedriger aus als bei Tages- oder Festgeld: Laut Bundesbank lag der durchschnittliche Zinssatz für Sparbücher bei 0,73 % (Stand: Dezember 2025).
Die einzelnen Sparprodukte unterscheiden sich hinsichtlich Verfügbarkeit, Laufzeit und Zinsertrag. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die wichtigsten Merkmale:
Sparbuch | Meist verfügbar, teilweise mit Einschränkungen | Sehr niedrig (durchschnittlich 0,73 %) | Kleine Rücklagen, erste Sparversuche |
Tagesgeld | Jederzeit verfügbar | Moderat bis hoch (Zinsen im europäischen Ausland häufig höher als in Deutschland; über Raisin derzeit bis zu 3,20 % p. a.) | Notgroschen, kurzfristige Rücklagen |
Festgeld | Gebunden bis Laufzeitende | Moderat (Zinsen im europäischen Ausland häufig höher als in Deutschland; über Raisin derzeit bis zu 3,25 % % p. a.) | Planbare Rücklagen, mittelfristige Ziele |
Kündigungsgeld | Verfügbar nach Kündigungsfrist | Moderat | Strukturierte Rücklagen mit Frist |
Flexgeld | Vorzeitige Kündigung möglich | Moderat | Planbare Verzinsung mit Flexibilität |
Konkrete Sparziele erhöhen die Motivation und geben der Sparquote eine klare Richtung. Wer weiß, wofür er Geld zurücklegt, spart meist konsequenter. Typische Sparziele sind unter anderem:
Sparen zielt in erster Linie auf Sicherheit und Kapitalerhalt ab, während Investieren höhere Renditechancen bietet.
Investieren bedeutet, Kapital in Vermögenswerte wie Aktien, Fonds oder Anleihen anzulegen. Diese unterliegen Wertschwankungen und können sowohl Gewinne als auch Verluste mit sich bringen. Ziel ist es, langfristig eine Rendite zu erzielen, die idealerweise über der aktuellen Inflationsrate liegt und damit einen realen Vermögenszuwachs ermöglicht.
Der Unterschied liegt damit vor allem im Verhältnis von Anlagehorizont, Volatilität und Rendite. Viele Sparerinnen und Sparer kombinieren beide Ansätze, um kurzfristige Stabilität und langfristigen Vermögensaufbau miteinander zu verbinden. Das Investieren ist daher nicht als Alternative zum Sparen zu sehen, sondern als Ergänzung.
Digitale Rechner unterstützen dabei, Sparziele zu planen, Sparraten zu berechnen und mögliche Zinserträge besser einzuordnen. Sie helfen, unterschiedliche Laufzeiten, Beiträge und Zinssätze transparent zu vergleichen und finanzielle Entscheidungen nachvollziehbar zu gestalten.
In Deutschland wird viel gespart: Laut dem Statistischen Bundesamt lag die durchschnittliche Sparquote der Haushalte 2024 bei 11,3 % des verfügbaren Einkommens (2023: 10,4 %). International zählt Deutschland damit zu den Ländern mit hoher Sparneigung.
Gleichzeitig belaufen sich die Kontoguthaben hierzulande auf rund 3,9 Billionen Euro (Stand: 03.2026). Etwa zwei Drittel davon liegen als Sichteinlagen auf Giro- oder Tagesgeldkonten und werden im Schnitt nur mit rund 0,43 % verzinst (Quelle). Unverzinste Girokonten machen dabei einen erheblichen Anteil aus.
Die Folge: Vielen Sparern entgehen potenzielle Zinserträge. Bereits bei sechsmonatigen Festgeldern sind aktuell Zinsen von über 2,5 % pro Jahr möglich (Stand: März 2026). Würden die Sichteinlagen in Deutschland für ein Jahr zu diesem Zinssatz angelegt, entspräche das rechnerisch rund 46 Milliarden Euro an Zinserträgen – im Vergleich zu weniger als 10 Milliarden Euro bei 0,43 % Verzinsung.
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„Ob jemand viel oder wenig zurücklegen kann – entscheidend ist, dass das Geld nicht auf dem Girokonto liegen bleibt. Dort bringt es kaum Zinsen und verliert durch Inflation an Wert. Ein Tagesgeldkonto ist oft ein guter erster Schritt: Es bietet Flexibilität bei spürbar besseren Zinsen. Wer mehr Spielraum hat, kann mit Festgeld noch höhere Erträge erzielen.“
Warum bleibt dennoch so viel Geld niedrig verzinst? Laut einer Raisin-YouGov-Studie nennen 18 % mangelndes Wissen oder Misstrauen gegenüber Finanzprodukten als zentrales Hindernis.
Raisin ist Deutschlands größte Zinsplattform und verbindet Sparerinnen und Sparer mit über 150 europäischen Partnerbanken und ermöglicht den Vergleich von Tages- und Festgeldangeboten über eine zentrale Plattform. Heute sparen bereits über 1 Millionen aktive Kundinnen und Kunden mit Raisin. Die Plattform wird regelmäßig ausgezeichnet und bewertet, unter anderem vom Handelsblatt als „Bester Finanzdienstleister“ (2020 bis 2025). Unter den besten Festgeldangeboten laut Stiftung Warentest Finanzen und den besten Tagesgeldangeboten laut Stiftung Warentest Finanzen finden sich regelmäßig Banken, die über Raisin verfügbar sind.
Über Raisin erhalten Sie Zugang zu attraktiven Sparangeboten europäischer Partnerbanken. Statt sich bei jeder Bank einzeln registrieren zu müssen, erfolgt die Kontoeröffnung zentral über ein kostenloses Raisin-Konto. Verschiedene Sparprodukte können Sie so übersichtlich vergleichen und verwalten – auch per App.
Gerade im europäischen Ausland liegen die Zinsen häufig über dem Niveau klassischer deutscher Sparkonten. Alle Angebote unterliegen der jeweiligen gesetzlichen Einlagensicherung des Landes und sind bis zu 100.000 € je Person und Bank abgesichert.
Regelmäßiges Sparen schafft finanzielle Spielräume und reduziert Abhängigkeiten. Sparen ist vor allem aus folgenden Gründen relevant:
Finanzielle Sicherheit: Ein Notgroschen schützt vor kurzfristigen Engpässen und ist Ihr Puffer für unerwartete Ausgaben, etwa Renovierungen am Haus, Reparaturen oder Einkommensausfälle.
Planbarkeit größerer Ausgaben: Ob Anschaffung, Reise oder Eigenkapital: Angesparte Mittel schaffen Spielraum.
Langfristige Vorsorge: Regelmäßiges Sparen unterstützt den Vermögensaufbau für die Altersvorsorge und kann helfen, Versorgungslücken im Alter zu schließen.
Zinserträge aus Sparprodukten, darunter Tagesgeld, Festgeld und andere verzinste Spareinlagen, zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 %, zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer.
Sofern eine deutsche Zahlstelle beteiligt ist, führt die Bank die Abgeltungsteuer automatisch an das Finanzamt ab. In diesem Fall wird auch der Sparerpauschbetrag berücksichtigt: Pro Person bleiben bis zu 1.000 € pro Jahr (Stand: 2026) steuerfrei. Für zusammenveranlagte Paare gilt der doppelte Betrag. Voraussetzung ist ein erteilter Freistellungsauftrag, dieser kann auch auf mehrere Banken aufgeteilt werden.
Bei Sparanlagen ohne deutsche Zahlstelle – etwa bei direkt geführten Konten im Ausland – müssen Zinserträge im Rahmen der Steuererklärung in der Anlage KAP angegeben werden. In diesen Fällen erfolgt die Besteuerung nachträglich durch das Finanzamt.
Einige Länder erheben zusätzlich eine Quellensteuer, die sich in ihrer Höhe von Land zu Land unterscheidet. Die Quellensteuer ist eine Versteuerung der Kapitalerträge (wie Zinsen), die direkt von der Bank des jeweiligen Landes an das zuständige Finanzamt abgeführt wird. Je nach Steuergesetzen des Landes kann eine Quellensteuer in Höhe von 0,00 % bis 35,00 % anfallen.
Gut zu wissen: In vielen Fällen lässt sich die ausländische Quellensteuer teilweise oder vollständig mit der deutschen Abgeltungsteuer verrechnen – entweder automatisch oder über die Steuererklärung. Darüber hinaus besteht je nach Land die Möglichkeit, zu viel gezahlte Quellensteuer direkt zurückzufordern. Welche Regelungen im Einzelfall gelten, hängt vom Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem jeweiligen Land ab.
Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für detaillierte Informationen oder zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.
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