
: ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen bestimmten Aktienindex, z.B. den DAX oder MSCI World, abbilden. Ziel ist es, eine ähnliche Rendite wie diese Indizes zu erreichen.
ETFs verzichten als passive Fonds auf ein Fondsmanagement. Durch die automatisierte Nachbildung des Index sind sie wesentlich kosteneffizienter als aktive Fonds. Die niedrigeren Kosten können sich positiv auf die Rendite auswirken.
: In ETFs investiertes Geld wird als Sondervermögen behandelt und ist im Falle einer Insolvenz der Kapitalgesellschaft geschützt. Damit sind ETFs genauso sicher wie aktiv gemanagte Fonds.
Die Abkürzung ETF steht für „Exchange Traded Fund“, zu Deutsch: börsengehandelter Indexfonds. Obwohl ETFs rechtlich gesehen eine Unterform von Investmentfonds sind, werden sie im Alltag oft strikt von ihnen unterschieden. Das liegt vor allem an der Verwaltungsart: Während unter dem Begriff „Fonds“ meist aktiv gemanagte Produkte verstanden werden, sind ETFs in der Regel passiv. Statt auf ein Management-Team zu setzen, bilden sie die Wertentwicklung eines Index – wie etwa des DAX – eins zu eins nach.
Beispiel zur Funktionsweise eines ETFs
Bei einem ETF auf den Index MSCI World wird über Aktien in knapp 1.300 Unternehmen weltweit (Stand: 02.2026) investiert. Der ETF ist dabei wie eine Art Sammeltopf, in dem die Aktien aus dem Index liegen. Anleger kaufen sich mit ihrem Investment einen Anteil an diesem Topf und können von der Wertentwicklung der enthaltenen Aktien profitieren. Für die Nachbildung der Indizes werden in der Regel genau die Wertpapiere zusammengestellt, die auch im Originalindex enthalten sind. Mit Hilfe von ETFs können Anleger demnach kosteneffizient mit einer Investition in ganze Märkte investieren und so im besten Fall langfristig Vermögen aufbauen.
Während aktive Fonds durch ein individuelles Management versuchen, den Markt mittels gezielter Titelauswahl zu übertreffen – dabei jedoch das Risiko einer Underperformance tragen –, bilden passive ETFs Indizes automatisiert nach, was die Verwaltungskosten erheblich senkt.
Ein wesentlicher Unterschied liegt zudem in der Handelbarkeit. ETFs werden an der Börse gehandelt, Fonds über eine Fondsgesellschaft. Anteile an Exchange Traded Funds können demnach während der Handelszeiten der Börse zum aktuellen Preis ge- und verkauft werden. Fondsanteile können lediglich an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden. Der Preis des Fonds wird in der Regel einmal pro Tag festgelegt und bleibt bis zum nächsten Handelstag bestehen. Die genauen Unterschiede zwischen Fonds und ETFs werden im Ratgeber hierzu erklärt. In Summe zeichnen sich ETFs daher primär durch ihre deutlich höhere Kosteneffizienz und die flexiblere Liquidität gegenüber aktiv gemanagten Investmentfonds aus.
Mit der digitalen Vermögensverwaltung von Raisin können Privatanleger kostengünstig und breit gestreut (diversifiziert) in ETFs und Indexfonds investieren. Dadurch erhält man die Möglichkeit, an der langfristigen Wertentwicklung der Kapitalmärkte teilzunehmen und von folgenden Vorteilen zu profitieren:
Diversifiziert: An der Wertentwicklung der globalen Kapitalmärkte teilhaben.
Kostengünstig: Von niedrigen Kosten langfristig profitieren.
Einfach: Online abschließen und jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen.
Es gibt fünf verschiedene Strategien, die sich in ihrer Asset Allokation und ihrem Risiko-Rendite-Profil unterscheiden. Die wählbaren Anteile an Aktien liegen bei 0 % (Zinsportfolio) 30 %, 50 %, 70 % oder 100 %.

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.
Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.
ETFs bieten eine attraktive Möglichkeit, Geld am Kapitalmarkt anzulegen und ein geringeres Risiko als mit Einzelaktien einzugehen. Daher können sich ETFs für Anfänger eignen. Jedoch bestehen bei jeder Form der Geldanlage ebenfalls Risiken.
Berechnen Sie Ihre erwarteten Erträge über verschiedene Zeiträume. Die prognostizierte Wertentwicklung liegt mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 90 % innerhalb des schattierten Bereichs.
Für die ausgewählten Parameter sind aktuell keine Daten verfügbar. Bitte versuchen Sie eine andere Kombination.
Frühere Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftigen Wertentwicklung.
Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.
Welcher ETF der richtige oder gar der beste ist, ist individuell. Anleger haben unterschiedliche Präferenzen und eine andere Risikobereitschaft. Beispielsweise können Anleger zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs wählen. Das bedeutet, dass die erzielten Renditen entweder ausgezahlt oder reinvestiert werden. Hinzu kommt die Ausrichtung des ETFs auf einen bestimmten Markt. Anleger möchten beispielsweise bevorzugt nachhaltig investieren oder ihr Investment auf dem asiatischen Markt ausrichten.
Um eine breite Risikostreuung zu erreichen, kann es sich lohnen, Anteile an verschiedenen ETFs zu kaufen. Dadurch können mehrere Märkte abgedeckt und das Branchen- sowie das Länderrisiko reduziert werden. Mit der digitalen Vermögensverwaltung von Raisin investieren Anleger in Unternehmen weltweit. Die ETF-Portfolios berücksichtigen dabei die regionale Wirtschaftskraft für ein besonders ausgewogenes Investment.
Die Höhe einer monatlichen ETF-Investition hängt vom Einkommen und den persönlichen finanziellen Zielen ab. Häufig dient eine Sparquote von circa 10,00 % bis 20,00 % des Nettoeinkommens als Orientierung für den langfristigen Vermögensaufbau.
Beispiel: Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.500 € entspricht eine Sparquote von 10,00 % etwa 350 €. Angenommen, monatlich werden 350 € in einen ETF-Sparplan investiert und es ergibt sich langfristig eine durchschnittliche Rendite von 7 % pro Jahr:
10 Jahre | 42.000 € | ca. 60.100 € |
20 Jahre | 84.000 € | ca. 182.500 € |
30 Jahre | 126.000 € | ca. 426.000 € |
Hinweis: Dieses Beispiel ist vereinfacht dargestellt. Wertschwankungen sind möglich.
Zinseszinseffekt: Bei einem thesaurierenden ETF werden Erträge automatisch wieder angelegt. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt (Zinsen auf Zinsen), der über lange Zeiträume zu einem stärkeren Vermögenswachstum führen kann.
ETFs (Exchange Traded Funds) bieten eine einfache Möglichkeit, breit gestreut in Wertpapiere zu investieren. Gleichzeitig unterliegen sie, wie alle Kapitalmarktanlagen, kurzfristigen Wertschwankungen.
Vorteile von ETFs
Nachteile von ETFs
Die Kosten eines ETFs hängen von der Anlagesumme ab. In der Regel bewegen sich die Kosten von passiven ETFs zwischen 0,1 % und 0,5 % der Anlagesumme pro Jahr. Die Kosten für ETFs werden mit der Total Expense Ratio (TER) angegeben. In der TER sind alle laufenden Gebühren enthalten, die bei ETFs für die Verwaltung und die Depotbank anfallen. Die Höhe der TER wird monatlich oder quartalsweise vom Fondsvermögen abgezogen. Zur TER können Transaktionskosten hinzukommen, die für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen.
Anleger können zwischen einem ETF-Sparplan oder einer Einmalanlage entscheiden. Wer größere Summen zur Verfügung hat und beispielsweise 1.000 € anlegen möchte, kann mit diesem Betrag vollumfänglich Anteile an einem ETF kaufen. Wenn Anleger regelmäßig – beispielsweise monatlich – in einen ETF investieren möchten, kann ein ETF-Sparplan eingerichtet werden. So könnten beispielsweise jeden Monat für 50 € Anteile an einem ETF gekauft werden. Die Einrichtung, Anpassung und Ausführung eines Sparplans ist in der Regel kostenlos. Für den Kauf der Anteile kann eine Gebühr anfallen.
Den passenden ETF findet man, indem zuerst das eigene Anlageziel festgelegt und ein geeigneter Index ausgewählt wird. Anschließend lassen sich mehrere ETFs auf diesen Index anhand wichtiger Kriterien vergleichen. Viele Einsteigerinnen und Einsteiger starten mit breit gestreuten globalen Indizes wie dem MSCI World, da diese viele Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen enthalten.
1. Strategie festlegen: Zu Beginn ist es von Vorteil, Anlageziel, Anlagehorizont und Risikobereitschaft zu bestimmen. Typische Ziele sind langfristiger Vermögensaufbau oder Altersvorsorge.
2. Index auswählen: Der zugrunde liegende Index bestimmt, in welche Unternehmen ein ETF investiert.
3. ETFs auf denselben Index vergleichen: Mehrere ETFs können denselben Index abbilden. Ein Vergleich verschiedener ETFs erfolgt häufig anhand zentraler Kriterien:
Kosten: Viele breit gestreute ETFs liegen bei circa 0,05 % bis 0,3 % pro Jahr.
Eine Einmalanlage und regelmäßige Investitionen kommen für Investitionen in ETFs infrage. Die passende Variante hängt vor allem davon ab, ob bereits ein größerer Betrag zur Verfügung steht oder Geld schrittweise aus dem laufenden Einkommen investiert wird.
Einmalanlage: Anlegerinnen und Anleger investieren einen größeren Betrag auf einmal in einen ETF. Das gesamte Kapital nimmt sofort an der Marktentwicklung teil. Kurzfristige Kursschwankungen können sich dadurch direkt auf den investierten Betrag auswirken.
Für Einsteigerinnen und Einsteiger eignen sich häufig breit gestreute ETFs auf globale Aktienindizes. Solche ETFs investieren gleichzeitig in viele Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern oder Branchen und erreichen dadurch eine breite Diversifikation.
Ein verbreiteter Ansatz ist ein ETF auf einen weltweiten Aktienindex, der große Teile der globalen Kapitalmärkte abbildet. Dazu zählen beispielsweise Indizes wie MSCI World oder FTSE All-World. Bei der Auswahl eines ETFs spielen außerdem folgende Faktoren eine Rolle:
Neben den Begriffen „ETF” und „Fonds” wird häufig eine weitere Kategorie von Investmentfonds genannt: Indexfonds. Indexfonds sind Investmentfonds, die die Wertentwicklung eines Index nachbilden. Die Eigenschaften verbinden Anleger in der Regel mit ETFs. Tatsächlich kann ein Indexfonds ein ETF sein, jedoch ist nicht jeder ETF ein Indexfonds, obwohl die beiden Begriffe häufig als Synonym verwendet werden.
Ein Indexfonds zeichnet sich durch eine passive Anlagestrategie aus, die sich an einem Index ausrichtet. Passive ETFs bilden ebenfalls die Wertentwicklung eines Index ab und sind dadurch Indexfonds. Jedoch gibt es auch aktive ETFs, die von einem Fondsmanagement verwaltet werden und deren Zusammensetzung unabhängig von einem Index ist.
Neben aktiven Fonds gibt es passive Fonds, die sich an einem Index orientieren und von einer Fondsgesellschaft ausgegeben werden. Diese passiven Fonds zählen ebenfalls zu den Indexfonds. Die Bezeichnung „Indexfonds” sagt demnach aus, dass ein Fonds passiv verwaltet wird – unabhängig von der Anlageklasse oder dem Handel an der Börse beziehungsweise über die Fondsgesellschaft.
Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.
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