Erfahren Sie, was die IBAN ist und warum sie im europäischen Zahlungsverkehr so wichtig ist.
: Die IBAN kennzeichnet ein Konto eindeutig und wird für Überweisungen verwendet.
Der Aufbau der IBAN folgt festen Regeln und umfasst Länderkennzeichen, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer.
Durch die standardisierte Struktur erleichtert die IBAN den Zahlungsverkehr innerhalb Europas und ermöglicht eine schnelle, eindeutige Zuordnung von Zahlungen.
Die Abkürzung IBAN steht für „Internationale Bankkontonummer“ und stammt vom Englischen „International Bank Account Number“. Sie kennzeichnet ein Konto bei einer Bank eindeutig und wird für Überweisungen im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr verwendet. Die IBAN wird aus dem Länderkennzeichen, der Bankkennung (z. B. Bankleitzahl) und der Kontonummer nach einem festgelegten Standard gebildet. Sie ersetzt bei SEPA-Zahlungen nationale Kontonummern und Bankleitzahlen, um Zahlungen zwischen verschiedenen Ländern zu vereinheitlichen.

Der Aufbau der IBAN folgt festen Regeln. Sie setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die gemeinsam ein Bankkonto eindeutig kennzeichnen: dem Länderkennzeichen, einer Prüfziffer, der Bankleitzahl und der individuellen Kontonummer. In Österreich umfasst die Länge der IBAN 20 Stellen.
Die IBAN-Zusammensetzung im Detail:
Die IBAN ist auf mehreren Dokumenten und digitalen Plattformen zu finden. Sie steht auf jedem Kontoauszug, im Onlinebanking und teilweise direkt auf der Bankkarte. Bei einer Karte ohne aufgedruckte IBAN erhalten Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber die Information über die Internationale Bankkontonummer bei der Bank oder berechnen sie über einen IBAN-Rechner.
So finden Sie Ihre persönliche IBAN:
Die IBAN ist bei jeder Überweisung oder Lastschrift erforderlich und stellt sicher, dass Geldbeträge korrekt bei der jeweiligen Bank ankommen. Durch die einheitliche Struktur ist die IBAN ein Bestandteil des europäischen Zahlungsverkehrs und ermöglicht eine schnelle, automatisierte und kosteneffiziente Abwicklung von Transaktionen, unabhängig davon, in welchem Land das Konto geführt wird. Der Überblick zeigt, wofür Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber die IBAN benötigen:

Die IBAN und der BIC sind international standardisierte Codes, die unterschiedliche Informationen im Zahlungsverkehr übermitteln. Während die IBAN ein bestimmtes Konto identifiziert, weist der BIC auf die Bank hin, bei der dieses Konto geführt wird.
IBAN (International Bank Account Number – Internationale Bankkontonummer)
BIC (Bank Identifier Code)
Eine fehlerhafte Eingabe der IBAN führt dazu, dass Überweisungen zurückgewiesen oder verspätet gebucht werden. Damit Zahlungen korrekt ankommen und richtig zugeordnet werden, sollten folgende Punkte beachtet werden:
Gut zu wissen: Zur Überprüfung der Internationalen Bankkontonummer stehen verschiedene IBAN-Rechner und Check-Tools zur Verfügung. Diese Anwendungen zeigen sofort an, ob eine IBAN formal korrekt aufgebaut ist und sich für Überweisungen im europäischen Zahlungsverkehr eignet.
Bei Raisin benötigen Sie Ihre IBAN, um Geld von Ihrem eigenen Konto auf Ihr Raisin-Konto zu überweisen. Dieses Konto wird Ihnen nach der Registrierung eingerichtet und bildet die Verbindung zwischen Ihrem Girokonto und den Partnerbanken von Raisin, bei denen Sie Geld in Festgeld oder Tagesgeld anlegen können.
Alle Zahlungen erfolgen im europäischen SEPA-Zahlungsraum. Ihre Transaktionen werden über regulierte Banken abgewickelt und sind durch die gesetzliche Einlagensicherung des jeweiligen Landes der Partnerbank bis zu 100.000 € pro Person und Bank abgesichert.
Die IBAN identifiziert Ihr Konto im Zahlungsverkehr, ohne dass dadurch direkt auf das Konto zugegriffen werden kann. Den Zugriff steuern zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie die Authentifizierung im Onlinebanking. Für Überweisungen sind weitere Daten wie Name und Betrag erforderlich.
Eine falsch eingegebene IBAN führt im Zahlungsverkehr meist dazu, dass die Überweisung automatisch abgewiesen wird. Die Prüfziffer in der Internationalen Bankkontonummer erkennt unlogische Kombinationen von Ziffern und verhindert so fehlerhafte Buchungen. Wichtig: Ist eine IBAN formal gültig, kann eine Zahlung unter Umständen trotzdem ausgeführt werden – dann aber möglicherweise an das falsche Konto. Wer eine formal gültige, dennoch falsche IBAN eingibt, erhält seit dem 9. Oktober 2025 bei vielen SEPA-Überweisungen einen Hinweis auf die Abweichung zwischen Empfängername und IBAN (Empfängerüberprüfung), bevor die Zahlung weitergeht.
Für Überweisungen im europäischen SEPA-Zahlungsraum ist die IBAN verpflichtend. Sie ersetzt frühere Angaben wie Kontonummer und Bankleitzahl und sorgt für eine eindeutige Zuordnung des Kontos. Bei internationalen Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums verlangen manche Banken zusätzliche Angaben wie den BIC oder den SWIFT-Code.
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