Erfahren Sie, wie eine Überweisung funktioniert, welche Arten es gibt und worauf Sie bei der Banküberweisung achten sollten.
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: Bei einer Überweisung übertragen Personen bargeldlos Geld von einem Konto auf ein anderes. Die Dauer einer Überweisung hängt dabei von der gewählten Art und der jeweiligen Bank (z. B. Annahmeschlusszeiten) und gegebenenfalls zusätzlichen Sicherheits- oder Plausibilitätsprüfungen ab.
: Zu den Arten zählen SEPA-Überweisungen, Echtzeitüberweisungen, Online-Überweisungen, Zahlungsauslöseverfahren (z. B. „Sofortüberweisung“) und Auslandsüberweisungen. Sie unterscheiden sich in der Geschwindigkeit des Vorgangs, dem Geltungsbereich und möglichen Gebühren.
: Für eine Banküberweisung sind mindestens IBAN, Empfängernam eund Betrag nötig. Ein Verwendungszweck ist in der Praxis meist sinnvoll, aber nicht immer zwingend erforderlich. Bei einer Auslandsüberweisung (insbesondere außerhalb des SEPA-Raums oder in Fremdwährung) kann zusätzlich der BIC (Bank Identifier Code) erforderlich sein.
Bei einer Überweisung überträgt eine Kontoinhaberin oder ein Kontoinhaber Geld von ihrem oder seinem Konto auf das Konto einer anderen Person. Die Bank führt den Überweisungsauftrag nach den eingegebenen Angaben aus und sendet den gewünschten Betrag an die Zahlungsempfängerin oder den Zahlungsempfänger. Bei Auffälligkeiten oder Unklarheiten kann die Bank im Rahmen ihrer Sicherheitsprozesse eine Empfängerüberprüfung veranlassen, um die korrekte Ausführung der Zahlung sicherzustellen.
In Österreich und im gesamten Euroraum erfolgt der Großteil aller Zahlungen über SEPA-Verfahren (z. B. Überweisung und Lastschrift). SEPA steht für Single Euro Payments Area und bezeichnet den gemeinsamen europäischen Zahlungsraum, in dem Überweisungen und Lastschriften nach einheitlichen Regeln abgewickelt werden. Diese Form des Zahlungsverkehrs nutzt standardisierte Daten wie die IBAN (International Bank Account Number, Deutsch: Internationale Bankkontonummer) und den Empfängernamen, um das Geld auf das Empfängerkonto zu transferieren.
Im täglichen Zahlungsverkehr existieren mehrere Arten von Überweisungen, die sich nach Ziel, Geschwindigkeit und Reichweite unterscheiden. Dazu gehören SEPA-Überweisung, Überweisung in Echtzeit, Online-Überweisung, Sofortüberweisung und Auslandsüberweisung:
SEPA-Überweisung: Diese Form gilt innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums (EWR) als Standard. Sie nutzt einheitliche Kontodaten wie die IBAN und ermöglicht den Geldtransfer zwischen europäischen Banken meist innerhalb von ein bis zwei Bankarbeitstagen, abhängig von Annahmeschlusszeiten und Einreichungsart (online oder papierhaft).
Echtzeitüberweisung: Bei einer Überweisung in Echtzeit, oft Blitzüberweisung genannt, gelangt das Geld innerhalb weniger Sekunden auf das Konto der Zahlungsempfängerin oder des Zahlungsempfängers – rund um die Uhr, selbst an Wochenenden und Feiertagen. Ob und zu welchen Konditionen Echtzeitüberweisungen angeboten werden, hängt von der jeweiligen Bank ab.
Online-Überweisung: Kundinnen und Kunden führen in diesem Fall die Banküberweisung direkt über das Onlinebanking oder die Banking-App ihrer Bank aus. Die Dauer der Banküberweisung hängt von der gewählten Art, etwa SEPA oder Echtzeit, ab.
Sofortüberweisung: Diese Online-Zahlungsmethode ermöglicht Zahlungen direkt vom eigenen Bankkonto. Ein externer Anbieter leitet die Zahlungsanweisung weiter und bestätigt der Empfängerin oder dem Empfänger sofort die Überweisung. Der tatsächliche Geldtransfer erfolgt meist innerhalb von ein bis zwei Bankarbeitstagen.
Für eine Überweisung benötigen Kundinnen und Kunden bestimmte Angaben, damit die Bank den Überweisungsauftrag korrekt ausführt und das Geld bei der Empfängerin oder dem Empfänger ankommt. Innerhalb der EU genügen bei einer SEPA-Überweisung in der Regel IBAN, Empfängername und Überweisungsbetrag. Der BIC ist bei SEPA-Zahlungen häufig nicht erforderlich; bei Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums und/oder in Fremdwährung kann er jedoch benötigt werden.
Name der Empfängerin oder des Empfängers: Vollständiger Name der Person oder des Unternehmens
Wie lange eine Überweisung dauert, hängt von der Art der Banküberweisung und der jeweiligen Bank ab. Innerhalb des Euroraums erfolgt eine SEPA-Überweisung in der Regel innerhalb von ein bis zwei Bankarbeitstagen. Wer eine Überweisung in Echtzeit nutzt, überträgt das Geld hingegen in wenigen Sekunden, selbst am Wochenende.
Damit Absenderinnen und Absender die Dauer der Banküberweisung besser einschätzen können, zeigt die folgende Übersicht die gängigen Überweisungsarten und ihre durchschnittliche Ausführungszeit:
SEPA-Überweisung: Die Gutschrift erfolgt meist innerhalb eines Bankarbeitstags, wenn sie online durchgeführt wird. Bei einem Papierauftrag dauert die Überweisung bis zu zwei Bankarbeitstagen.
Sofortüberweisung: Die Überweisung wird direkt bestätigt, dennoch dauert der eigentliche Transfer ein bis zwei Tage.
Echtzeitüberweisung: Das Geld trifft innerhalb weniger Sekunden bei der Empfängerin oder dem Empfänger ein.
Gut zu wissen: Feiertage, Wochenenden, der Annahmeschluss der Bank oder unvollständige Empfängerangaben verzögern möglicherweise eine Überweisung. Besonders bei der Dauer einer Auslandsüberweisung ist zu beachten, dass zwischengeschaltete Banken zusätzliche Bearbeitungszeit verursachen.

Eine Überweisung läuft nach einem festen Ablauf ab: Sie geben den Auftrag bei Ihrer Bank ein, bestätigen ihn digital oder schriftlich und das Geld wird an das Empfängerkonto übertragen. Damit alles reibungslos funktioniert, sind folgende Schritte notwendig:
(Quelle: OeNB)
Wenn eine Überweisung nicht ausgeführt wird, steckt dahinter meist eine Verzögerung im Zahlungsverkehr oder ein Eingabefehler bei den Empfängerdaten. Bleibt die Überweisung des Betrags nach der voraussichtlichen Überweisungsdauer aus, lohnt sich ein genauer Blick auf die Details. Folgende Schritte können helfen, die Ursachen zu klären:
Überweisungsdetails prüfen: Personen, die eine Überweisung ausgeführt haben, können IBAN, Empfängername und Betrag kontrollieren. Tippfehler können verhindern, dass das Geld das richtige Empfängerkonto erreicht.
Bank kontaktieren: Nachfragen bei der Bank können klären, ob der Überweisungsauftrag korrekt übermittelt wurde und wann die Gutschrift erfolgt.
Nachforschungsauftrag stellen: Wenn das Geld bei der Empfängerin oder dem Empfänger ausbleibt, kann Ihre Bank eine Empfängerüberprüfung veranlassen. Dafür fallen häufig geringe Gebühren an.
Mit einer Überweisung stellen Sie Geld für Ihre Anlage bei Raisin bereit. Nach Auswahl des gewünschten Produkts, etwa Tagesgeld oder Festgeld, überweisen Sie den Betrag von Ihrem Girokonto auf Ihr persönliches Raisin-Konto, das als Referenzkonto dient. Das System ordnet die Zahlung Ihrem Auftrag zu und sie ist im Onlineportal einsehbar. So funktionieren die Transaktionen:
Registrieren: Eröffnen Sie kostenlos ein Raisin-Konto.
Angebot wählen: Wählen Sie ein passendes Tagesgeld- oder Festgeldangebot aus.
Überweisung durchführen: Überweisen Sie den gewünschten Betrag von Ihrem Girokonto auf das angegebene Raisin-Konto. Verwenden Sie dabei den im Kundenportal angezeigten Verwendungszweck, damit das Geld korrekt zugeordnet werden kann.


Bei einem Gemeinschaftskonto hängt die Möglichkeit einer Überweisung von der Art des Kontos ab. Bei einem sogenannten Oder-Konto darf jede Kontoinhaberin oder jeder Kontoinhaber eigenständig Zahlungen ausführen. Eine SEPA-Überweisung funktioniert in diesen Fällen wie bei einem Einzelkonto. Beim Und-Konto sind hingegen alle Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber gemeinsam zeichnungsberechtigt und jede Banküberweisung erfordert die Zustimmung beider Parteien.
Fehlt der Verwendungszweck, wird die Überweisung zwar ausgeführt, doch die Bank oder die Empfängerin oder der Empfänger kann den Betrag erst verzögert einer Zahlung zuordnen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Empfängerin oder den Empfänger zu informieren und den Überweisungsbeleg mit IBAN, Betrag, Datum und Name zu übermitteln. So bleibt der Zahlungsverkehr nachvollziehbar und das Geld wird korrekt verbucht.
Bei Raisin dient der Verwendungszweck dazu, Ihre SEPA-Überweisung einer bestimmten Anlage zuzuordnen. Wenn Sie diesen Schritt versehentlich ausgelassen haben, wenden Sie sich bitte an den Raisin-Kundenservice, um die Zuordnung prüfen zu lassen.
Bei Raisin transferieren Kundinnen und Kunden Geld bequem per Online-Überweisung an das Referenzkonto. Da es sich um eine SEPA-Überweisung handelt, erreicht das Geld das Konto in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstags.
Bei Raisin gehen mit der SEPA-Echtzeitüberweisung eingehende Zahlungen ohne Wartezeit auf Ihrem Raisin-Konto ein. Der Zahlungseingang ist unmittelbar sichtbar und verfügbar.
So nutzen Sie die Funktion: Sofern Ihre Hausbank die Funktion unterstützt, wählen Sie bei der Überweisung an Ihre Raisin-IBAN die Option Echtzeitüberweisung oder Instant Payment. Anschließend sehen Sie den Zahlungseingang direkt in Ihrem Raisin-Konto unter Umsätzen und als verfügbares Guthaben.
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