Der Handel mit Wertpapieren einfach erklärt
: Wertpapiere verbriefen ein Recht und halten die Beteiligung an einem Unternehmen oder ein Schuldverhältnis in Schriftform fest.
: Wertpapiere sind in Form von Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen, ETFs und Fonds erhältlich.
: Wertpapiere verfügen zwar über ein höheres Risiko als andere Geldanlagen, gelten allerdings auch als renditestärker. Mit der Vermögensverwaltung von lässt sich die Aktienquote selbst bestimmen und damit das Risiko breit streuen.
Wertpapiere halten die Beteiligung an einem Unternehmen oder ein Schuldverhältnis schriftlich fest. Sie verbriefen ein Vermögensrecht. Die bedeutendsten Wertpapierarten sind Aktien, Anleihen beziehungsweise festverzinsliche Wertpapiere, Optionsscheine und Zertifikate sowie Fonds und ETFs.
Der Begriff Wertpapier stammt aus einer Zeit, in der analog gehandelt wurde. Ursprünglich verstand man unter einem Wertpapier eine Urkunde, die der Inhaberin beziehungsweise dem Inhaber ein Recht gegenüber einer Aktiengesellschaft bescheinigte. Mit einer solchen Anleihe konnten Anleger ihren Anspruch auf Rückzahlung des Nominalwerts und Zinszahlungen der Schuldnerin beziehungsweise des Schuldners mit dem Dokument belegen.
In der heutigen digitalen Zeit werden die Rechte von Aktionärinnen und Aktionären oder Gläubigern von Anleihen in Sammelurkunden verbrieft, die an einem digitalen Ort hinterlegt sind. Die Aktionärin beziehungsweise der Aktionär oder Inhabende der Anleihe erhält demnach keine tatsächliche Urkunde mehr, sondern einen elektronischen Nachweis für seine Wertpapiere.
Klassifizieren lassen sich Wertpapiere nach zwei Hauptkriterien: nach dem verbrieften Recht und nach dem Ertrag.
Unterscheidung nach dem Recht: Wer darf das Wertpapier nutzen?
Aktien | Hoch | Hoch | 10+ Jahre |
Anleihen (Rentenniveaus) | Niedrig - Mittel | Stabil | 3 - 7 Jahre |
ETFs / Fonds | Mittel (gestreut) | Marktüblich | 5+ Jahre |
Zertifikate | Sehr hoch | Variabel | Kurzfristig |
Mit Fonds und ETFs (Exchanged Traded Funds) haben Anleger die Möglichkeit, auch mit geringem Kapitaleinsatz breit gestreut in Wertpapiere zu investieren. Dabei wird das investierte Kapital auf viele Wertpapiere verteilt. Die Verluste in einem einzelnen Wertpapier können sich dadurch weniger stark auswirken, da andere Anlagen die entstehenden Verluste möglicherweise ausgleichen können. Wer vom Wertpapierhandel profitieren möchte, kann dazu die Vermögensverwaltung von Raisin nutzen.
Das eigenständige Handeln mit Wertpapieren erfordert Zeit, Disziplin und Fachwissen. Mit der Raisin ETF-Vermögensverwaltung automatisieren wir diesen Prozess für Sie. Anstatt mühsam Einzelwerte zu selektieren, investieren Sie in wissenschaftlich fundierte Weltportfolios.
Vorteile der Raisin ETF-Vermögensverwaltung:
Kapitalmarktexpertise: Die Vermögensverwaltung wird von einem Team mit umfassender Erfahrung aus traditionellen Banken und digitalen Investmentanbietern geführt.

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.
Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.
Mit Aktien oder Anleihen können Anleger direkt Geld investieren – beispielsweise in ein Unternehmen. Aktien stellen eine Form der Unternehmensbeteiligung dar, was Aktionäre zu Mitinhabenden eines Unternehmens macht. Je nach Aktienart erhalten Aktionäre Mitbestimmungsrechte sowie das verbriefte Recht auf eine Beteiligung am Gewinn der Aktiengesellschaft. Diese Gewinnbeteiligung kann regelmäßig in Form einer Dividende an die Anleger ausgeschüttet werden. Dabei ist zu beachten, dass Dividenden unabhängig von möglichen Kursschwankungen ausbezahlt werden.
Zu den Anleihen gehören unter anderem Schuldverschreibungen. Eine Schuldverschreibung ermöglicht es, einem Emittenten einen langfristigen Kredit einzuräumen, den er mit Zinsen zurückzuzahlen hat. Ein Sonderfall hierbei ist die Inhaberschuldverschreibung. Hier bleibt die Inhaberin oder der Inhaber eines Wertpapiers anonym, wodurch die Schuldverschreibung leicht an Dritte übertragen werden kann, was deren Verkehrsfähigkeit erhöht.
Zertifikate sind Schuldverschreibungen, deren Preis von der Entwicklung eines anderen Wertpapiers abhängt. Sie gehören zur Gruppe der Derivate und werden von Banken herausgegeben. Bei Zertifikaten gelten unterschiedliche Bedingungen für Zinsen und Rückzahlung. Diese Bedingungen werden meist einem börsennotierten Wertpapier, dem sogenannten Basiswert, zugrunde gelegt, zum Beispiel einer Aktie oder einem Index.
Hebelprodukte sind Finanzinstrumente, die Anlegern die Möglichkeit bieten, mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz überproportionale Gewinne, aber auch Verluste zu erzielen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Hebelprodukten, darunter Optionsscheine, Zertifikate, Futures und CFDs (Contracts for Difference).
Anleger sollten sich vor Kauf dieser Art von Wertpapieren detailliert über die Funktionsweise und eventuelle Risiken dieser Form der Geldanlage informieren. Hebelprodukte bergen ein hohes Risiko und sind in der Regel nur für erfahrene Anleger geeignet.
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Die Renditen, die mit Wertpapieren einhergehen, sind meist deutlich höher als die von Festgeld– oder Tagesgeldkonten. Allerdings bieten sie ebenso ein höheres Risiko. Anleger sollten sich vor dem Handel mit Wertpapieren daher ausreichend über die geplante Geldanlage informieren. Die folgenden Schritte können dabei unterstützen.
Beim Handel mit Wertpapieren gilt in der Regel: Je höher das Risiko, desto höher sind die Renditechancen und umgekehrt. Potenzielle Anleger sollten sich daher zunächst ihrer eigenen Risikobereitschaft bewusst werden und sich für Wertpapiere entscheiden, die zu ihren individuellen Zielen passen. In diesem Schritt wird zudem der gewünschte Anlagebetrag festgelegt.
Ein Wertpapierdepot dient als Dreh- und Angelpunkt für den Kauf und Verkauf der unterschiedlichen Arten von Wertpapieren. Wertpapierdepots können Anleger sowohl bei einer Bank (Filialbanken und Direktbanken) als auch bei spezialisierten Onlinebrokern eröffnen.
Bei der Wahl des Wertpapierdepots spielen zudem die Kosten eine Rolle. Während Filialbanken oft hohe Transaktionsgebühren berechnen, sind Online-Wertpapierdepots bei Direktbanken und Onlinebrokern meist verhältnismäßig günstig.
Der Ablauf beim Wertpapierkauf setzt sich aus drei Schritten zusammen: die Suche nach dem Wertpapier, die Wahl des Handelsplatzes und abschließend der Kauf des Wertpapiers.
Wurden ein Wertpapier und der Handelsplatz ausgewählt, kann das Wertpapier gekauft werden. Optional besteht die Möglichkeit, Orderzusätze, wie zum Beispiel ein Limit, festzulegen. Nach erfolgreichem Kauf erhalten Anleger eine Abrechnung für das Wertpapier im Orderbuch des Depots.
Noch einfacher erfolgt der Einstieg in den Wertpapierhandel mit unserer Vermögensverwaltung. In nur wenigen Schritten erhalten Anleger einen Vorschlag für ein sorgfältig zusammengestelltes Portfolio. Mit der automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen und dem jährlichen Rebalancing ermöglicht unsere Vermögensverwaltung eine komfortable und langfristige Anlage.
Um ein Wertpapier zu verkaufen – zum Beispiel nach Ablauf der Laufzeit eines Wertpapiersparplans – kann eine Verkaufsorder gesetzt werden. Diese wird in Online-Wertpapierdepots durch die Auswahl des entsprechenden Wertpapiers gestartet. Bei der Bank erfolgt dieser Vorgang in der Regel telefonisch oder persönlich.
Die Entwicklung einer Strategie für die Geldanlage in Wertpapiere erfordert eine gründliche Analyse der eigenen finanziellen Ziele, Risikotoleranz und des Anlagehorizonts. Eine diversifizierte Portfoliozusammenstellung, die verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und gegebenenfalls alternative Investments einschließt, kann das Risiko streuen. Anleger sollten sich kontinuierlich über die Finanzmärkte informieren und die Strategie bei Bedarf anpassen, um auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren.
Eine einsteigerfreundliche Variante bietet unsere Vermögensverwaltung. Dort erhalten Anleger eine Strategie, die auf die eigenen Risiko-Rendite-Verhältnisse abgestimmt ist.
Für Einsteiger ist eine breite Streuung (Diversifikation) das A und O. Anstatt auf einzelne Aktien zu setzen, kann sich ein Blick auf ETFs (Exchange Traded Funds) oder breit gestreute Investmentfonds lohnen.
In Deutschland unterliegen Erträge aus Wertpapieren der Abgeltungssteuer. Diese beträgt pauschal 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer).
Diese Begriffe begegnen Ihnen vor allem bei Anleihen:
Nennwert: Der feste Betrag, der auf dem Papier steht. Das heißt: die Summe, die Sie dem Herausgeber geliehen haben und die am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird.
Hinweis: Während der Nennwert fest bleibt, bestimmt der Kurswert Ihren täglichen Depotwert.
Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.
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