StartseiteGeldanlageWertpapiere

Zuletzt aktualisiert: 10. April 2026

Wertpapiere kaufen und verkaufen

Der Handel mit Wertpapieren einfach erklärt

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Wertpapiere verbriefen ein Recht und halten die Beteiligung an einem Unternehmen oder ein Schuldverhältnis in Schriftform fest.

  • Arten: Wertpapiere sind in Form von Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen, ETFs und Fonds erhältlich.

  • Rendite: Wertpapiere verfügen zwar über ein höheres Risiko als andere Geldanlagen, gelten allerdings auch als renditestärker. Mit der Vermögensverwaltung von Raisin lässt sich die Aktienquote selbst bestimmen und damit das Risiko breit streuen.

Was sind Wertpapiere?

Wertpapiere halten die Beteiligung an einem Unternehmen oder ein Schuldverhältnis schriftlich fest. Sie verbriefen ein Vermögensrecht. Die bedeutendsten Wertpapierarten sind Aktien, Anleihen beziehungsweise festverzinsliche Wertpapiere, Optionsscheine und Zertifikate sowie Fonds und ETFs.

Der Begriff Wertpapier stammt aus einer Zeit, in der analog gehandelt wurde. Ursprünglich verstand man unter einem Wertpapier eine Urkunde, die der Inhaberin beziehungsweise dem Inhaber ein Recht gegenüber einer Aktiengesellschaft bescheinigte. Mit einer solchen Anleihe konnten Anleger ihren Anspruch auf Rückzahlung des Nominalwerts und Zinszahlungen der Schuldnerin beziehungsweise des Schuldners mit dem Dokument belegen.

In der heutigen digitalen Zeit werden die Rechte von Aktionärinnen und Aktionären oder Gläubigern von Anleihen in Sammelurkunden verbrieft, die an einem digitalen Ort hinterlegt sind. Die Aktionärin beziehungsweise der Aktionär oder Inhabende der Anleihe erhält demnach keine tatsächliche Urkunde mehr, sondern einen elektronischen Nachweis für seine Wertpapiere.

Welche Arten von Wertpapieren gibt es?

Hinter dem Begriff Wertpapiere verbirgt sich eine Vielfalt an Möglichkeiten, Ihr Kapital für sich arbeiten zu lassen. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, ob langfristiger Vermögensaufbau oder kurzfristige Liquidität, bieten verschiedene Wertpapiere unterschiedliche Vorteile. Vor allem börsengehandelte Papiere sind für Privatanleger attraktiv, da sie Flexibilität mit Renditechancen verbinden.

Klassifizieren lassen sich Wertpapiere nach zwei Hauptkriterien: nach dem verbrieften Recht und nach dem Ertrag.

Unterscheidung nach dem Recht: Wer darf das Wertpapier nutzen?

  • Orderpapiere: Diese Papiere lauten auf einen bestimmten Namen. Sie können jedoch durch eine Einigung (das sogenannte Indossament) an andere Personen übertragen werden. Beispiele sind Namensaktien oder bestimmte Versicherungspolicen. Der Begriff „Order“ steht hier für den klaren Auftrag zur Übertragung.
  • Inhaberpapiere: Derjenige, der im Besitz dieses Wertpapiers ist, kann die Rechte für sich nutzen. Ein Beispiel für ein Inhaberpapier ist die Inhaberaktie.
  • Namens- oder Rektapapiere: Hier sind die Rechte fest an die im Dokument genannte Person gebunden. Ein Beispiel ist das Sparbuch.
Unterscheidung nach dem Ertrag: Wie verdient Ihr Geld?
  • Festverzinslichen Wertpapieren: Sie leihen Geld (ein Beispiel dafür sind Schuldverschreibungen, wie zum Beispiel Bundesanleihen) und erhalten dafür fest vereinbarte Zinsen. 
  • Wertpapiere mit variabler Verzinsung: Hier hängen Ihre Erträge vom Erfolg ab. Bei Aktien geschieht dies durch Dividenden, deren Höhe je nach Gewinnlage des Unternehmens schwankt.

Die wichtigsten Wertpapierarten im Überblick

WertpapierartRisiko-ProfilRenditeerwartungGenereller Anlagehorizont

Aktien

Hoch

Hoch

10+ Jahre

Anleihen (Rentenniveaus)

Niedrig - Mittel

Stabil

3 - 7 Jahre

ETFs / Fonds

Mittel (gestreut)

Marktüblich

5+ Jahre

Zertifikate

Sehr hoch

Variabel

Kurzfristig

ETFs und Fonds

Mit Fonds und ETFs (Exchanged Traded Funds) haben Anleger die Möglichkeit, auch mit geringem Kapitaleinsatz breit gestreut in Wertpapiere zu investieren. Dabei wird das investierte Kapital auf viele Wertpapiere verteilt. Die Verluste in einem einzelnen Wertpapier können sich dadurch weniger stark auswirken, da andere Anlagen die entstehenden Verluste möglicherweise ausgleichen können. Wer vom Wertpapierhandel profitieren möchte, kann dazu die Vermögensverwaltung von Raisin nutzen.

Die moderne Art der Wertpapieranlage: Raisin ETF-Vermögensverwaltung

Das eigenständige Handeln mit Wertpapieren erfordert Zeit, Disziplin und Fachwissen. Mit der Raisin ETF-Vermögensverwaltung automatisieren wir diesen Prozess für Sie. Anstatt mühsam Einzelwerte zu selektieren, investieren Sie in wissenschaftlich fundierte Weltportfolios.

Vorteile der Raisin ETF-Vermögensverwaltung:

  • Kapitalmarktexpertise: Die Vermögensverwaltung wird von einem Team mit umfassender Erfahrung aus traditionellen Banken und digitalen Investmentanbietern geführt.

  • Rebalancing: Ihr Portfolio wird regelmäßig aktualisiert und auf die ideale Aufteilung zurückgeführt. In teuren Märkten reduzieren wir; günstigere kaufen wir nach.
  • Maximale Kosteneffizienz: Jeder Euro, den Sie bei den Gebühren sparen, erhöht Ihre Rendite nach Kosten! Die Kostenbelastung bei traditionellen Anbietern liegt oft bei über 2 % im Jahr, wir berechnen rund ein Viertel davon. Deshalb liegt die Zielrendite nach Kosten bei bis zu 7,4 %.
  • Flexibilität ohne Laufzeit: Ihr Kapital bleibt täglich verfügbar. Es gibt keine Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen.
Globale und diversifizierte Portfolios

Globale und diversifizierte Portfolios

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.

Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.

Aktien und Anleihen

Mit Aktien oder Anleihen können Anleger direkt Geld investieren – beispielsweise in ein Unternehmen. Aktien stellen eine Form der Unternehmensbeteiligung dar, was Aktionäre zu Mitinhabenden eines Unternehmens macht. Je nach Aktienart erhalten Aktionäre Mitbestimmungsrechte sowie das verbriefte Recht auf eine Beteiligung am Gewinn der Aktiengesellschaft. Diese Gewinnbeteiligung kann regelmäßig in Form einer Dividende an die Anleger ausgeschüttet werden. Dabei ist zu beachten, dass Dividenden unabhängig von möglichen Kursschwankungen ausbezahlt werden.

Zu den Anleihen gehören unter anderem Schuldverschreibungen. Eine Schuldverschreibung ermöglicht es, einem Emittenten einen langfristigen Kredit einzuräumen, den er mit Zinsen zurückzuzahlen hat. Ein Sonderfall hierbei ist die Inhaberschuldverschreibung. Hier bleibt die Inhaberin oder der Inhaber eines Wertpapiers anonym, wodurch die Schuldverschreibung leicht an Dritte übertragen werden kann, was deren Verkehrsfähigkeit erhöht.

Zertifikate

Zertifikate sind Schuldverschreibungen, deren Preis von der Entwicklung eines anderen Wertpapiers abhängt. Sie gehören zur Gruppe der Derivate und werden von Banken herausgegeben. Bei Zertifikaten gelten unterschiedliche Bedingungen für Zinsen und Rückzahlung. Diese Bedingungen werden meist einem börsennotierten Wertpapier, dem sogenannten Basiswert, zugrunde gelegt, zum Beispiel einer Aktie oder einem Index.

Hebelprodukte

Hebelprodukte sind Finanzinstrumente, die Anlegern die Möglichkeit bieten, mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz überproportionale Gewinne, aber auch Verluste zu erzielen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Hebelprodukten, darunter Optionsscheine, Zertifikate, Futures und CFDs (Contracts for Difference).

Anleger sollten sich vor Kauf dieser Art von Wertpapieren detailliert über die Funktionsweise und eventuelle Risiken dieser Form der Geldanlage informieren. Hebelprodukte bergen ein hohes Risiko und sind in der Regel nur für erfahrene Anleger geeignet.

Melden Sie sich kostenlos an und bleiben Sie bestens informiert! Erhalten Sie regelmäßig exklusive Angebote und fundierte Finanznews, um Ihre Geldanlage noch erfolgreicher zu gestalten. 

Das erwartet Sie: 

  • Exklusive Zinsangebote: Attraktive Zinsen aus Europa 
  • Renditeorientierte Kapitalmarktanlage: Expertenwissen mit der auf ETFs basierten Vermögensverwaltung
  • Aktuelle Finanznews: Stets einen Schritt voraus mit den neuesten Markttrends

Starten Sie jetzt und machen Sie mehr aus Ihrem Geld!

Bei uns bleiben Sie stets informiert. Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie die neusten Informationen rund um die Geldanlage direkt in Ihr Postfach. Wöchentlich auf dem Laufenden bleiben und eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Schritt für Schritt: Wie funktioniert der Kauf und Verkauf von Wertpapieren?

Die Renditen, die mit Wertpapieren einhergehen, sind meist deutlich höher als die von Festgeld– oder Tagesgeldkonten. Allerdings bieten sie ebenso ein höheres Risiko. Anleger sollten sich vor dem Handel mit Wertpapieren daher ausreichend über die geplante Geldanlage informieren. Die folgenden Schritte können dabei unterstützen.

1. Risikobereitschaft und Anlageziele ermitteln

Beim Handel mit Wertpapieren gilt in der Regel: Je höher das Risiko, desto höher sind die Renditechancen und umgekehrt. Potenzielle Anleger sollten sich daher zunächst ihrer eigenen Risikobereitschaft bewusst werden und sich für Wertpapiere entscheiden, die zu ihren individuellen Zielen passen. In diesem Schritt wird zudem der gewünschte Anlagebetrag festgelegt.

2. Wertpapierdepot auswählen

Ein Wertpapierdepot dient als Dreh- und Angelpunkt für den Kauf und Verkauf der unterschiedlichen Arten von Wertpapieren. Wertpapierdepots können Anleger sowohl bei einer Bank (Filialbanken und Direktbanken) als auch bei spezialisierten Onlinebrokern eröffnen.

Bei der Wahl des Wertpapierdepots spielen zudem die Kosten eine Rolle. Während Filialbanken oft hohe Transaktionsgebühren berechnen, sind Online-Wertpapierdepots bei Direktbanken und Onlinebrokern meist verhältnismäßig günstig.

3. Wertpapiere kaufen

Der Ablauf beim Wertpapierkauf setzt sich aus drei Schritten zusammen: die Suche nach dem Wertpapier, die Wahl des Handelsplatzes und abschließend der Kauf des Wertpapiers.

Wurden ein Wertpapier und der Handelsplatz ausgewählt, kann das Wertpapier gekauft werden. Optional besteht die Möglichkeit, Orderzusätze, wie zum Beispiel ein Limit, festzulegen. Nach erfolgreichem Kauf erhalten Anleger eine Abrechnung für das Wertpapier im Orderbuch des Depots.

Noch einfacher erfolgt der Einstieg in den Wertpapierhandel mit unserer Vermögensverwaltung. In nur wenigen Schritten erhalten Anleger einen Vorschlag für ein sorgfältig zusammengestelltes Portfolio. Mit der automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen und dem jährlichen Rebalancing ermöglicht unsere Vermögensverwaltung eine komfortable und langfristige Anlage.

Jetzt einsteigen

4. Wertpapiere verkaufen

Um ein Wertpapier zu verkaufen – zum Beispiel nach Ablauf der Laufzeit eines Wertpapiersparplans – kann eine Verkaufsorder gesetzt werden. Diese wird in Online-Wertpapierdepots durch die Auswahl des entsprechenden Wertpapiers gestartet. Bei der Bank erfolgt dieser Vorgang in der Regel telefonisch oder persönlich.

Jetzt handeln

Wie findet man eine gute Strategie für die Geldanlage in Wertpapiere?

Die Entwicklung einer Strategie für die Geldanlage in Wertpapiere erfordert eine gründliche Analyse der eigenen finanziellen Ziele, Risikotoleranz und des Anlagehorizonts. Eine diversifizierte Portfoliozusammenstellung, die verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und gegebenenfalls alternative Investments einschließt, kann das Risiko streuen. Anleger sollten sich kontinuierlich über die Finanzmärkte informieren und die Strategie bei Bedarf anpassen, um auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren.

Eine einsteigerfreundliche Variante bietet unsere Vermögensverwaltung. Dort erhalten Anleger eine Strategie, die auf die eigenen Risiko-Rendite-Verhältnisse abgestimmt ist.

Jetzt anlegen

Häufige Fragen zu Wertpapieren

Für Einsteiger ist eine breite Streuung (Diversifikation) das A und O. Anstatt auf einzelne Aktien zu setzen, kann sich ein Blick auf ETFs (Exchange Traded Funds) oder breit gestreute Investmentfonds lohnen.

  • Der Vorteil: Mit ETFs investieren Sie in hunderte oder sogar tausende Unternehmen gleichzeitig. Das federt das Risiko deutlich ab. In unserer ETF-Vermögensverwaltung nehmen wir Ihnen zudem die Auswahl ab und stellen Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes Portfolio zusammen, das genau zu Ihrem Startprofil passt.

In Deutschland unterliegen Erträge aus Wertpapieren der Abgeltungssteuer. Diese beträgt pauschal 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer).

  • Gut zu wissen: Jeder Anlegerin und jedem Anleger steht ein Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr (bei Ehegatten 2.000 €) zur Verfügung. Bis zu dieser Grenze bleiben Ihre Kapitalerträge steuerfrei.

Diese Begriffe begegnen Ihnen vor allem bei Anleihen:

  • Nennwert: Der feste Betrag, der auf dem Papier steht. Das heißt: die Summe, die Sie dem Herausgeber geliehen haben und die am Ende der Laufzeit zurückgezahlt wird. 

  • Kurswert: Der aktuelle Preis, zu dem das Wertpapier an der Börse gehandelt wird. Er schwankt je nach Angebot, Nachfrage und Zinsentwicklung.

Hinweis: Während der Nennwert fest bleibt, bestimmt der Kurswert Ihren täglichen Depotwert.

Durch moderne digitale Lösungen können Sie bereits mit kleinen Beträgen zum Beispiel bei Raisin starten. Besonders effektiv kann ein ETF-Sparplan sein, mit dem Sie bereits ab 50 € im Monat Schritt für Schritt ein Vermögen aufbauen können. Der Zinseszins-Effekt arbeitet dabei von Anfang an für Sie – je früher Sie starten, desto besser.
Zur ETF-Vermögenswerwaltung

Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.