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Zuletzt aktualisiert: 10. April 2026

ETF-Portfolio: Eine smarte Strategie für den Vermögensaufbau

Wissenschaftlich fundiert, kosteneffizient und vollautomatisiert. Finden Sie das ETF-Musterportfolio, das zu Ihren Zielen passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Funktionsweise: Ein ETF-Portfolio besteht aus einem oder mehreren ETFs, um Anlageklassen oder Titel zu bündeln. Es ermöglicht eine breite Risikostreuung. Die Verwaltung ist einfach und kostengünstig, da keine aktive Auswahl an einzelnen Aktien nötig ist.

  • Aufteilung: Die Zusammensetzung eines ETF-Portfolios hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie Anlagebetrag, Anlagezeitraum, Risikobereitschaft und persönlichen Präferenzen.

  • Risiko: Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden. Durch eine breite Diversifikation des ETF-Portfolios können die Risiken minimiert werden.

Was ist ein ETF-Portfolio?

Ein ETF-Portfolio ermöglicht eine breite Risikostreuung und die Teilnahme an der Entwicklung nationaler und internationaler Kapitalmärkte. Man investiert dabei in Anlageklassen und Titel. Anlageklassen bezeichnen die Kategorie, in die ein Finanzinstrument fällt. Einige Beispiele für Anlageklassen sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Titel hingegen stellen die einzelnen Vermögenswerte innerhalb einer Anlageklasse dar. Bei Aktien wären solche Titel die Einzelaktien von bestimmten Unternehmen. Die Zusammensetzung des Portfolios richtet sich nach der gewählten Anlagestrategie, die auf die Risikobereitschaft der jeweiligen Person abgestimmt ist.

ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds, welche die Entwicklung eines bestimmten Index möglichst genau nachbilden. Ein Index fasst mehrere Wertpapiere, wie beispielsweise Aktien, zusammen und spiegelt so deren Wertentwicklung wider. Die sogenannten Indizes, die ETFs zugrunde liegen, bilden die Wertentwicklung verschiedener Unternehmen, Branchen oder Länder ab, was eine Geldanlage in ETFs bereits in sich diversifiziert. Um das Risiko der Investition noch weiter zu streuen, kann es sinnvoll sein, in mehrere ETFs zu investieren.

Gut zu wissen: Als Harry Markowitz seine Theorie 1952 veröffentlichte, gab es ETFs noch nicht – sie wurden erst in den frühen 1990er-Jahren eingeführt. Dennoch ist seine Theorie bis heute von Bedeutung – sie bildet die Grundlage dafür, wie ETF-Anleger ein ausgewogenes und effizientes Portfolio zusammenstellen können.

Was bedeutet Diversifikation?

Diversifikation bezeichnet die Streuung einer Investition auf verschiedene Wertpapiere, um das Risiko zu minimieren. Ein ETF-Portfolio ermöglicht diese Diversifikation besonders effizient, da ETFs viele unterschiedliche Titel bündeln.  Dabei wird das Kapital auf verschiedene Anlageklassen, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien oder Währungen, verteilt. Zudem minimiert die Berücksichtigung verschiedener Regionen, Länder und Branchen das Risiko des ETF-Portfolios.

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Das erwartet Sie: 

  • Exklusive Zinsangebote: Attraktive Zinsen aus Europa 
  • Renditeorientierte Kapitalmarktanlage: Expertenwissen mit der auf ETFs basierten Vermögensverwaltung
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Warum ist es sinnvoll, in ein ETF-Portfolio zu investieren?

Börsengehandelte Indexfonds sind eine Möglichkeit, um Kapital breit gestreut in viele Bereiche des Aktienmarktes zu investieren. Im Vergleich zur Geldanlage in Einzelwerte wie Aktien oder aktive Fonds fallen die Kosten für die passiv gemanagten ETFs im Schnitt geringer aus. Bei ETFs entfällt zudem der Ausgabeaufschlag, der bei vielen traditionellen Fonds anfällt.

Was ist die beste Strategie für ETF-Portfolios?

Bereits im Jahr 1952 veröffentlichte der Ökonom Harry Markowitz eine nobelpreisgekrönte Theorie, die bis heute als Grundlage für Portfolio-Strategien gilt: Die Moderne Portfoliotheorie. Die Theorie beschreibt, dass kein einzelnes Portfolio für alle Anleger optimal ist, denn:

  • Jeder Anleger hat unterschiedliche Risikopräferenzen.

  • Anlageziele und Anlagehorizonte variieren stark.

  • Ein Portfolio, das für einen Anleger optimal ist, kann für einen anderen ungeeignet sein.

Demnach lässt sich die Frage, welches die beste Strategie für ETF-Portfolios ist, nicht pauschal beantworten. Ausschlaggebend ist, dass die Strategie zur individuellen Risikobereitschaft und den Anlagezielen passt.

ETF-Musterportfolios: Finden Sie Ihre Strategie

Wählen Sie die Allokation, die zu Ihrer Risikobereitschaft und Ihren finanziellen Zielen passt. Oder vertrauen Sie auf die ETF-Vermögensverwaltung: Basierend auf den Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen, Ihrer Risikoneigung und Ihrem Anlagehorizont ermitteln wir, welche der Strategien bestmöglich mit Ihren Bedürfnissen übereinstimmt.

Portfolio-TypAktien-QuoteAnleihen-Anteil

Sehr konservativ

0,0 %

100,0 %

Konservativ

30,0 %

70,0 %

Ausgewogen

50,0 %

50,0 %

Moderat dynamisch

70,0 %

30,0 %

Gewinnorientiert

100,0 %

0,0 %

Vermögensverwaltung – Die einfache Art, ein ETF-Portfolio zu erstellen

Mit der digitalen Vermögensverwaltung von Raisin erhalten Sie eine Strategie mit einer passenden Aufteilung in Aktien und Anleihen innerhalb des ETF-Portfolios. Die Vermögensverwaltung bietet eine global diversifizierte, langfristig orientierte und kostengünstige Investitionsmöglichkeit. Durch eine sinnvolle Mischung verschiedener ETFs kann die Wertentwicklung der Kapitalmärkte bestmöglich abgebildet werden.

Zur digitalen Vermögensverwaltung
Globale und diversifizierte Portfolios

Globale und diversifizierte Portfolios

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.

Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.

ETF-Portfolio zusammenstellen in fünf Schritten bei Raisin

Bei einer Geldanlage in ETFs steht ein breites Angebot an Produkten und Strategien zur Auswahl. Die persönliche Risikobereitschaft hat dabei einen großen Einfluss auf die Wahl einer geeigneten Strategie. So stellen Sie Ihr individuelles ETF-Portfolio zusammen:

  • Depot eröffnen: Ein Wertpapierdepot wird bei einer Bank oder Anbieter eröffnet. Je nach Bank oder Broker kann die Eröffnung eines Depots kostenlos oder kostenpflichtig sein.
  • Risikoprofil ermitteln: Bei Raisin analysieren wir Präzise statt zu Raten. Beantworten Sie uns ein paar kurze Fragen zu Ihrem finanziellen Hintergrund, Ihren Zielen und Ihrem Anlagehorizont.

  • Strategie wählen: Basierend auf Ihren Antworten schlägt Ihnen unser Algorithmus die optimale Allokation vor (zum Beispiel unser „Ausgewogenes Portfolio“). Sie können den Vorschlag annehmen oder Ihre Risikoklasse manuell anpassen.
  • Automatisch investieren: Ab jetzt übernehmen wir für Sie: Wir investieren Ihr gewünschtes Kapital nach Ihrer gewählten Strategie. Das Portfolio kann mit einer Einmalanlage  oder einem monatlichen Sparplan ab 25 € starten. Auch eine Kombination von Einmalanlage und Sparplan ist möglich.

Diese Vorteile bietet ein ETF-Portfolio mit der Vermögensverwaltung

Die vier Strategien ermöglichen eine besonders einfache Anlage mit unterschiedlichen Risiko-Rendite-Erwartungen.

Häufig gestellte Fragen zum ETF-Portfolio

Wie viele ETFs in einem Portfolio sinnvoll sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Anstatt auf die Anzahl der ETFs sollte man darauf achten, wie gut die gewählten ETFs gemeinsam die Märkte und Anlageklassen abdecken. Denn ein einziges breit aufgestelltes Portfolio – etwa ein ETF, der den MSCI ACWI IMI nachbildet – kann bereits eine globale Diversifikation bieten. Dagegen bringt ein Portfolio aus mehreren eng fokussierten ETFs, wie etwa nur auf deutsche oder europäische Indizes, kaum zusätzliche Streuung.

Gerade ETF-Einsteiger wählen häufig einen einzelnen Weltaktienindex wie den MSCI World als Basis. Viele Anleger kombinieren ihn mit weiteren ETFs, etwa auf den S&P 500, obwohl dieser bereits zu einem großen Teil im MSCI World enthalten ist. Dadurch entsteht keine echte zusätzliche Diversifikation.

Beim Rebalancing wird die ursprüngliche Gewichtung Ihres Portfolios wiederhergestellt. Wenn beispielsweise Aktien stark steigen, nimmt deren Anteil am Portfolio zu – und damit auch das Risiko. Durch den Verkauf von Anteilen der Gewinner und den Nachkauf der schwächeren Positionen (Antizyklisches Handeln) bringen Sie Ihr Risiko-Rendite-Profil automatisch wieder ins Gleichgewicht.

Die Kosten setzen sich meist aus zwei Komponenten zusammen: 

  • Den Produktkosten (TER) der ETFs selbst (oft zwischen 0,10% und 0,25% p.a.). 
  • Der Servicegebühr des Anbieters für die Verwaltung und das Rebalancing. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds, die oft 1,5% bis 2,0% kosten, sparen Anlegerinnen und Anleger mit einem automatisierten ETF-Portfolio signifikant an Gebühren, was die langfristige Rendite erhöhen kann.

Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.