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Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2026

Stiftung Warentest ETF-Empfehlung 2026: Investieren nach Finanztest-Kriterien

Erfahren Sie, welche ETFs die Stiftung Warentest (Finanztest) empfiehlt und wie Sie mit Raisin ein Portfolio für Ihren langfristigen Vermögensaufbau umsetzen können.
  • Portfolio-Zusammensetzung mit ETFs „erste Wahl“ laut Stiftung Warentest
  • ETF-Sparplan bereits ab 25 € möglich
  • Kostenlose Kontoeröffnung und Kontoführung

Das Wichtigste in Kürze

  • ETFs: ETFs (Exchange Traded Funds) sind an der Börse gehandelte Indexfonds, welche die Wertentwicklung eines bestimmten Index, zum Beispiel den DAX oder den MSCI World, abbilden. Ziel ist es, eine ähnliche Rendite wie diese Indizes zu erreichen.

  • Risiko: ETFs unterliegen den üblichen Kursschwankungen an der Börse, bergen allerdings unterschiedlich hohe Risiken. Ein ETF mit hohem Aktienanteil kann beispielsweise risikoreicher sein als ein ETF mit einem hohen Anteil an Anleihen.

  • Vergleich: Stiftung Warentest Finanzen bewertet die ETF-Portfolios der Vermögensverwaltung, indem die enthaltenen ETFs einzeln und als Gesamtpaket betrachtet werden. Zur ETF-Bewertung werden verschiedene Kriterien berücksichtigt, dazu gehören die Kosten, Performance in den letzten fünf Jahren, Marktorientierung und weitere Punkte.

ETFs im Test: So bewertet Stiftung Warentest Finanzen

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest nimmt regelmäßig Finanzprodukte wie Festgeld, Tagesgeld oder Fonds genau unter die Lupe und spricht Empfehlungen für diese Geldanlagen aus. Auch für ETFs finden solche Tests statt. Für die ETF-Empfehlungen bewertet Stiftung Warentest Finanzen die Indexfonds nach ihrem Anlageerfolg und betrachtet dabei verschiedene Kriterien:

  • Verhältnis von Chance und Risiko im Allgemeinen
  • Vergleich Verhältnis Chance/Risiko mit dem des Referenzindex
  • Rendite
  • Kosten
  • Marktorientierung
  • Fondsart

Der Betrachtungszeitraum von Stiftung Warentest Finanzen erstreckt sich über die letzten fünf Jahre (außer bei ETFs „erster Wahl“). Jeden Monat werden rund 20.000 Fonds und ETFs untersucht, bewertet und ein Vergleich gezogen. Dabei werden die Geldanlagen nach Fondsart in Gruppen unterteilt, zum Beispiel Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds oder ETF-Portfolios. Für jede Fondsgruppe werden markttypische ETFs ermittelt, die als „erste Wahl“ klassifiziert werden. Diese ETFs bilden einen für ihre Gruppe typischen Index ab. Alle anderen Fonds werden mit Punkten bewertet, die etwas über das Verhältnis von Chance und Risiko aussagen. Performt ein ETF genauso gut wie der zugrundeliegende Index, erhält die Anlage 100 Punkte. Liegt sie darunter, hat die Geldanlage schlechter performt als der Index. Um in die Punktebewertung mit aufgenommen zu werden, muss der ETF mindestens fünf Jahre alt sein. Für „erste Wahl“ ETFs gibt es keine Altersgrenze.

ETFs „erste Wahl“

Um für jede Fondsgruppe markttypische ETFs zu ermitteln, sind für Stiftung Warentest Finanzen weder die Rendite noch das Verhältnis von Chance und Risiko ausschlaggebend. Die ETFs „erster Wahl“ bilden einen für ihre Fondsgruppe typischen Index nach und sind möglichst breit gestreut. Nach einem Beispiel von Stiftung Warentest Finanzen sind das in der Fondsgruppe „Aktien Welt“ ETFs, die den MSCI World abbilden.

Es gibt zusätzlich eine zweite Art von ETFs, die das erste Wahl-Siegel von Stiftung Warentest Finanzen erhalten können: nachhaltige, marktähnliche ETFs. Diese ETFs enthalten zwar meist nicht so viele Titel wie klassische, markttypische ETFs, berücksichtigen jedoch Nachhaltigkeitskriterien und sind in ihrer Länder- und Branchenallokation ähnlich breit gestreut.

 

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest Finanzen wertet riskante Fonds beziehungsweise ETFs in ihren Tests stärker ab als defensiv agierende. Somit werden Geldanlagen, die weniger Rendite bringen könnten, besser bewertet als Geldanlagen, die im Vergleich hohe Verluste des Vermögens zur Folge haben könnten. Dadurch achtet die Verbraucherorganisation darauf, dass ihre ETF-Empfehlungen stets im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher ausfallen. Zudem gibt es in der Bewertung von Chance und Risiko eine bestimmte Punkteregel, damit Fonds und ETFs mit hohen Risiken oder niedrigen Chancen nicht die Bestbewertung nach Punkten bekommen können.

Die Gesamtbewertung eines Fonds oder ETFs nach dem Test kann maximal zwei Punkte besser als die Bewertung der Chance und maximal einen Punkt besser als die Bewertung des Risikos sein. Beispiel: Bekommt ein sehr defensiv agierender ETF für seine Chancen eine Bewertung von vier Punkten, kann die Gesamtbewertung maximal sechs Punkte betragen. Erhält ein ETF, der sehr riskant handelt, eine Risikobewertung von drei, kann er insgesamt maximal vier Punkte erzielen.

Welche ETFs sind empfehlenswert?

Stiftung Warentest Finanzen spricht für mehrere ETFs des Finanzdienstleisters Vanguard Empfehlungen aus. Darunter der Vanguard FTSE Emerging Markets, der als markttypischer ETF das erste Wahl-Siegel von Stiftung Warentest Finanzen erhalten hat und in den ETF-Portfolios von Raisin enthalten ist.

ETF-Portfolios von Raisin

Stiftung Warentest Finanzen hat die Angebote der Vermögensverwaltung von Raisin bewertet. Im Fazit wird folgendes Ergebnis festgehalten:

„Die Zusammenstellung der Fonds ist schlüssig, der Schwellenländeranteil ist vergleichsweise hoch. Die Kosten sind überschaubar. Das Angebot eignet sich aus unserer Sicht für Anleger, die sich mit Fonds schon auskennen und ihre Risikobereitschaft einschätzen können.“ – Stiftung Warentest Finanzen

Stiftung Warentest Finanzen spricht hier von Fonds, in diesem Test sind damit Indexfonds, also ETFs gemeint. Denn ETFs sind ebenfalls Fonds, mit der Besonderheit, dass sie an der Börse gehandelt werden.

Gleichzeitig betont Stiftung Warentest Finanzen, dass Raisin „einfache Fonds-Portfolios für verschiedene Anlegertypen als Komplettpaket“ bietet. Insbesondere für ETF-Anfängerinnen und -Anfänger mit weniger umfangreichem Wissen über die Zusammensetzung von Risiko und Renditechancen verschiedener ETFs ist die Teilnahme am Kapitalmarkt durch Raisin möglich. Raisin bietet Komplettpakete für fünf unterschiedliche Risikotypen:

  1. Sehr konservatives Portfolio: 100 % Anleihen
  2. Konservatives Portfolio: 30 % Aktien, 70 % Anleihen
  3. Ausgewogenes Portfolio: 50 % Aktien, 50 % Anleihen
  4. Moderates Portfolio: 70 % Aktien, 30 % Anleihen
  5. Gewinnorientiertes Portfolio: 100 % Aktien

Um diese Gewichtung der Wertpapiere und das entsprechende Risiko zu halten, findet jedes Jahr ein Rebalancing statt. Denn durch Marktbewegungen kann sich das ursprüngliche Verhältnis an Aktien und Anleihen verschieben, beispielsweise von 70/30 auf 80/20. Durch das Rebalancing werden regelmäßig Wertpapiere gekauft und verkauft, um die Gewichtung wiederherzustellen. Durch die von Expertinnen und Experten zusammengestellten ETF-Portfolios eignet sich die Vermögensverwaltung von Raisin auch für Personen mit weniger Erfahrung am Kapitalmarkt, um mit einem langfristigen Vermögensaufbau zu beginnen.

Jetzt investieren

Welche Renditen sind mit ETFs von Raisin möglich?

Je nach gewähltem Portfolio sind Zielrenditen von bis zu 7,4 % p. a möglich. Diese Werte werden anhand von repräsentativen historischen Fonds- und Indexdaten ermittelt. Die genannte Rendite berücksichtigt bereits die Kosten, die für Anlegerinnen und Anleger bei einer Investition in die Portfolios der Vermögensverwaltung entstehen.

 

Ihre Renditechancen mit unserer Vermögensverwaltung

Renditerechner

Berechnen Sie Ihre erwarteten Erträge über verschiedene Zeiträume. Die prognostizierte Wertentwicklung liegt mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 90 % innerhalb des schattierten Bereichs.

Für die ausgewählten Parameter sind aktuell keine Daten verfügbar. Bitte versuchen Sie eine andere Kombination.

Frühere Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftigen Wertentwicklung.

Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.

Wie hoch sind die Kosten der ETF-Portfolios von Raisin?

Für ein Portfolio der Vermögensverwaltung von Raisin liegt die jährliche Verwaltungsgebühr zwischen 0,25 % und 0,46 % des verwalteten Vermögens, wobei sich die tatsächliche Belastung durch steuerliche Vorteile effektiv reduziert. Da die enthaltene Transaktionskostenpauschale (0,12 % bis 0,22 % p.a.) automatisch mit den Kapitalerträgen verrechnet wird, ergibt sich eine jährliche Steuerersparnis von etwa 0,03 % bis 0,06 %. Sofern ausreichend hohe Erträge vorliegen, sinkt die reale Gebührenlast nach Steuern somit auf gerundet 0,22 % bis 0,40 % p.a.

Zum Vergleich: Die Kosten für aktiv gemanagte Fonds liegen durchschnittlich bei 1,5-2,5 %, je nach Anbieter und Fonds. Stiftung Warentest spricht in der ETF-Empfehlung von „überschaubaren Kosten“ der Raisin ETF-Portfolios. Bei anderen ETF-Anbietern können die Kosten unterschiedlich hoch ausfallen.

 

 

Wieso in ETFs investieren?

Es kann sich aus verschiedenen Gründen lohnen, sich beim Vermögensaufbau für ETFs zu entscheiden. Die höheren Renditechancen gegenüber den klassischen Geldanlagen wie Festgeld oder Tagesgeld können dazu beitragen, dass schneller Vermögen aufgebaut werden kann. Zudem bieten ETFs Vorteile gegenüber aktiv gemanagten Fonds: Die Kosten von ETFs sind in der Regel geringer und Anlegerinnen und Anleger haben stets die Kontrolle darüber, in welche Wertpapiere und Vermögenswerte sie ihr Geld investieren.

Fonds werden aktiv von einem Fondsmanagement verwaltet, das versucht, den Markt zu übertreffen. Dadurch werden vielversprechende Vermögenswerte gekauft und andere verkauft. Welche Werte aktuell im Fonds enthalten sind, kann in einem regelmäßigen Bericht der Fondsgesellschaft nachgelesen werden. Bis zum nächsten Bericht kann sich allerdings einiges ändern. Möglicherweise investieren Anlegende ihr Geld dann unbewusst über Aktien in einem Aktienfonds in ein Unternehmen, dessen Werte sie zum Beispiel nicht vertreten. Bei ETFs kann das nicht passieren, da der Indexfonds die Wertentwicklung eines Index nachbildet. Welche Wertpapiere und Vermögenswerte im Index enthalten sind, lässt sich jederzeit nachvollziehen.

Das aktive Fondsmanagement erhöht zudem die Kosten für Fonds deutlich im Vergleich zu ETFs. Dies kann die Rendite minimieren. Der Ratgeber Unterschiede zwischen Fonds und ETFs bietet nähere Informationen zu diesem Thema.

In die ETF-Empfehlungen von Stiftung Warentest investieren

Mit Raisin kann einfach Geld in die ETF-Empfehlungen von Stiftung Warentest Finanzen investiert werden. Die Verbraucherorganisation empfiehlt die ETF-Portfolios als Gesamtpaket und spricht gleichzeitig Empfehlungen für einzelne ETFs aus, die in der Vermögensverwaltung enthalten sind. Die ETF-Angebote eignen sich für Anlegende, die bereits mit der Thematik vertraut sind, jedoch auch für Anfängerinnen und Anfänger.

Raisin legt keine hohen Mindestanlagebeträge oder Mindestsparraten fest. Sie können die ETF-Empfehlung von Stiftung Warentest Finanzen mit einem Sparplan bereits ab 25 € pro Monat besparen.

Globale und diversifizierte Portfolios

Globale und diversifizierte Portfolios

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.

Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.

Häufige Fragen zu den ETF-Tests der Stiftung Warentest

In der Regel veröffentlicht Finanztest einmal jährlich einen großen Vergleich und monatliche Updates zu einzelnen Fondsklassen. Unser Content wird laufend an diese Veröffentlichungen angepasst.
Laut Finanztest gibt es kein „Richtig oder Falsch“. Ein ETF-Sparplan ist ideal für den langfristigen Vermögensaufbau und nutzt den Durchschnittskosteneffekt. Eine Einmalanlage ist sinnvoll, wenn bereits Kapital vorhanden ist, um sofort von der Marktentwicklung zu profitieren.
Die Stiftung Warentest betont regelmäßig, dass ETFs als Sondervermögen abgesichert sind. Im Falle einer Insolvenz der Bank oder der Fondsgesellschaft bleibt Ihr Kapital unberührt und fällt nicht in die Konkursmasse.