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Ein Dividenden-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der gezielt in Unternehmen investiert, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Dividenden-ETFs können eine Möglichkeit sein, passives Einkommen zu erwirtschaften. Ob sie sinnvoll sind, hängt von der persönlichen Anlagestrategie ab.
Dividenden-ETFs investieren in Unternehmen, die regelmäßig Dividenden ausschütten, und bieten so ein regelmäßiges Einkommen neben der Kursentwicklung.
Die Dividendenstrategie war zuvor aktiv gemanagten Dividendenfonds vorbehalten. Da ETFs einen Index passiv nachbilden, erfolgt die Auswahl der Aktien automatisch und zu deutlich geringeren Kosten.
Ausschüttungen aus Dividenden-ETFs unterliegen in Deutschland der Kapitalertragsteuer. Der jährliche Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € (Einzelpersonen) und 2.000 € (zusammenveranlagte Personen).
Dividenden-ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die in Aktien von Unternehmen investieren, die regelmäßig hohe Gewinnanteile, sogenannte Dividenden, an ihre Aktionärinnen und Aktionäre ausschütten und eine hohe Dividendenkontinuität bieten. Während klassische ETFs (Exchange Traded Funds) die Entwicklung eines gesamten Marktindex (beispielsweise den MSCI World) abbilden, konzentrieren sich Dividenden-ETFs gezielt auf Aktien mit hohen Ausschüttungen für eine laufende Ertragsgenerierung. Sie erfolgt entweder durch direkte Ausschüttung an Investorinnen und Investoren oder durch automatische Wiederanlage im Fonds. Sie bieten eine kosteneffiziente Möglichkeit, ein passives Einkommen durch regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen, während das investierte Kapital über mehrere Unternehmen gestreut bleibt.
Ein Index repräsentiert die Gesamtperformance einer bestimmten Gruppe von Wertpapieren. ETFs bilden die Wertentwicklung des Index nach. Anders als aktive Fonds läuft die Replikation beziehungsweise die Nachbildung der Indizes bei passiven ETFs automatisiert ab.
Eine Dividende ist die Gewinnbeteiligung, die ein Unternehmen an seine Aktionärinnen und Aktionäre ausschüttet. Die Höhe der Dividende wird in der Regel einmal jährlich in der Hauptversammlung festgelegt und pro Aktie ausgezahlt.
Anlegerinnen und Anleger können für Aktien, die sie besitzen, einen Anteil am Gewinn des Unternehmens erhalten. Wichtig dabei: Die Dividende ist unabhängig vom Aktienkurs. Die Ausschüttungen werden direkt vom Unternehmen beschlossen und fallen zusätzlich zur möglichen Kursentwicklung der Aktie an.
Angenommen, Sie besitzen 100 Aktien eines Unternehmens. Das Unternehmen legt eine Dividende von 3 € pro Aktie fest, die auf dem erzielten Jahresgewinn basiert. Diese 3 € werden nun für jede der 100 Aktien ausgezahlt. Bei 100 Aktien ergibt sich eine Gutschrift von 300 €.
Die Kursentwicklung verläuft unabhängig von der Festlegung der Dividendenhöhe. Allerdings sinkt der Aktienkurs am Tag der Ausschüttung rechnerisch um den ausgezahlten Betrag (Dividendenabschlag). Unabhängig von diesem Abschlag kann die Aktie je nach Markt- und Wertentwicklung künftig wieder steigen und weitere Kursgewinne generieren. Bei einem Dividenden-ETF geschieht dieser Prozess gebündelt über mehrere Unternehmen gleichzeitig. Die Ausschüttungen aller enthaltenen Aktien fließen zusammen und werden anteilig an Investorinnen und Investoren weitergegeben.
Im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds sind Dividenden-ETFs kostengünstiger. Die niedrigeren Kosten wirken sich langfristig positiv auf die Gesamtrendite aus: ETFs bilden die Wertentwicklung eines Dividendenindex automatisch nach. Teurere aktive Dividendenfonds hingegen setzen mit der Dividendenstrategie, dem sogenannten Stock-Picking, auf das gezielte Investieren in einzelne Aktien. Die Auswahl der Aktien wird dabei von einem Fondsmanagement übernommen, wodurch hohe Gebühren entstehen können. Wie stark sich diese Kostenunterschiede langfristig auswirken, zeigt das folgende Beispiel bei einer angenommenen Rendite von 5 %:
Kontostand | Dividendenfonds (Ø 2,26 % p.a. Kosten) | Dividenden-ETF (Ø 0,40 % p.a. Kosten) |
nach 1 Jahr | 1.826,72 € | 1.847,00 € |
nach 6 Jahren | 11.739,07 € | 12.490,00 € |
nach 12 Jahren | 25.545,17 € | 28.820,00 € |
nach 18 Jahren | 41.782,26 € | 49.800,00 € |
nach 24 Jahren | 60.878,41 € | 77.200,00 € |
Investitionen | 43.200 € | 43.200 € |
Hinweis: Die historische Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Erträge. Der Wert einer Anlage kann fallen oder steigen. Es handelt sich um ein fiktives Rechenbeispiel zur Veranschaulichung von Kosteneffekten. Angenommen wurde eine monatliche Sparrate von 150 € (Gesamtinvestition nach 24 Jahren: 43.200 €) bei einer unterjährigen, monatlichen Wertentwicklung von annualisiert 5,00 % vor Kosten. Die Kostenquoten (0,40 % p. a. für den ETF und 2,26 % p. a. für den aktiven Fonds) werden fortlaufend mit der Wertentwicklung verrechnet. Steuern und Depotgebühren wurden nicht berücksichtigt.
Wie das Rechenbeispiel zeigt, kann bereits ein Unterschied von wenigen Zehntelprozent in der Gesamtkostenquote über lange Zeiträume erhebliche Auswirkungen auf den Endwert eines Portfolios haben. Das gilt für Dividenden-ETFs genauso wie für andere Anlageformen.
Um die Rendite zu maximieren, kann es sich lohnen, Dividenden-Aktien als einen Teil eines breit diversifizierten Portfolios zu nutzen. Eine Möglichkeit bietet die digitale Vermögensverwaltung von Raisin. Die Kostenstruktur ist transparent und gestaffelt.

Die Portfolios der digitalen Vermögensverwaltung investieren Ihr Vermögen breit gestreut. Das heißt für Sie, dass Sie mit nur einem Portfolio von den globalen Aktien- und Anleihenmärkten profitieren.
Dabei folgt unser Anlageteam einer Strategie, in die 50 Jahre führender Finanzforschung eingeflossen sind.
Anlegerinnen und Anleger haben eine große Auswahl an Dividenden-ETFs. Das Angebot reicht von weltweiten Dividendenindizes bis hin zu regionalen Varianten. Die wichtigsten Index-Typen im Überblick:
Globale Dividendenindizes: Indizes wie der MSCI World High Dividend Yield oder der FTSE All-World High Dividend Yield investieren weltweit in dividendenstarke Unternehmen aus Industrieländern und bieten eine breite geografische Streuung.
Europäische Dividendenindizes: Indizes wie der STOXX Europe Select Dividend 30 oder der EURO STOXX Select Dividend 30 fokussieren sich auf dividendenstarke Unternehmen aus Europa.
Dividendenaristokraten-Indizes: Indizes wie der S&P Global Dividend Aristocrats setzen auf Unternehmen mit besonders langer und stabiler Dividendenhistorie und je nach Index von zehn bis 25 Jahren mit konstanten oder steigenden Dividenden.
Als Dividendenaristokraten werden Unternehmen bezeichnet, die ihre Dividende über mindestens 25 aufeinanderfolgende Jahre ohne Unterbrechung gesteigert haben. ETFs, die auf solchen Unternehmen aufbauen, werden entsprechend als Dividendenaristokraten-ETFs bezeichnet.
Noch selektiver ist die Kategorie der Dividendenkönige: Hier gilt eine Mindesthistorie von über 50 Jahren kontinuierlich gesteigerter Dividende. Klassische Dividenden-ETFs priorisieren in erster Linie eine hohe aktuelle Ausschüttungsrendite. Im Unterschied dazu setzen Dividendenaristokraten-ETFs auf Kontinuität und langfristiges Dividendenwachstum, selbst wenn die aktuelle Rendite dabei niedriger ausfallen kann als bei anderen Dividendenstrategien. Typische Merkmale von Dividendenaristokraten-Indizes sind:
Aufnahmekriterium: Mindestens 25 Jahre ohne Dividendenkürzung oder -ausfall
Häufig vertretene Sektoren: Konsumgüter, Gesundheit, Versorger (traditionell defensive Branchen)
Geografischer Fokus: Je nach Index entweder US-amerikanische Unternehmen oder global diversifiziert
Gut zu wissen: Eine langjährige Dividendenhistorie bietet keine Garantie für künftige Ausschüttungen. Auch Dividendenaristokraten können Dividenden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten anpassen oder aussetzen.
Bei Dividenden-ETFs gibt es zwei Varianten, wie Anlegerinnen und Anleger die Ausschüttungen erhalten:
Ausschüttend: Die Dividenden werden regelmäßig direkt in das Depot übertragen. Anlegende haben freie Verfügung über den ausgezahlten Betrag, sei es zur Reinvestition, als laufende Einkommensquelle oder für andere Zwecke.
Thesaurierend: Die Dividenden werden nicht ausgezahlt, sondern automatisch wieder in den Fonds reinvestiert. Dadurch kann der Zinseszinseffekt optimal genutzt werden, was sich besonders beim langfristigen Vermögensaufbau auszahlen kann.
Gut zu wissen: Die Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs hängt von den persönlichen Anlagezielen und der individuellen Situation ab. In beiden Fällen findet eine Wertsteigerung mit unterschiedlichen Aspekten statt.
Der Ausschüttungstermin hängt von der im Fondsprospekt festgelegten Ausschüttungsfrequenz ab. Die häufigsten Intervalle:
Jährlich: In Europa am verbreitetsten. Viele europäische Unternehmen zahlen ihre Dividenden einmal jährlich aus, meist im Frühjahr oder Herbst.
Quartalsweise: Häufig bei Indizes mit hohem US-Anteil, da US-amerikanische Unternehmen typischerweise vierteljährlich ausschütten.
Monatlich: Möglich, aber weniger verbreitet. ETFs mit monatlicher Ausschüttung bündeln die zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingehenden Dividenden der enthaltenen Unternehmen intern und schütten sie in kürzeren Intervallen aus – das erfordert einen höheren administrativen Aufwand seitens des Fondsanbieters.
Den genauen Ausschüttungstermin und der sogenannten Ex-Dividenden-Tag (Stichtag, ab dem neue Käuferinnen und Käufer nicht mehr an der nächsten Ausschüttung teilnehmen) ist in der Regel im Fondsprospekt oder in den wesentlichen Anlegerinformationen (KID) festgehalten. Am Ex-Dividenden-Tag sinkt der Kurs des ETFs in der Regel um den ausgeschütteten Betrag.
Sichern Sie sich den entscheidenden Vorteil:
Die Auswahl des passenden Index hängt vom persönlichen Anlageziel, der gewünschten geografischen Ausrichtung und der Risikobereitschaft ab. Es kann sinnvoll sein, sich vorab mit den im Index enthaltenen Unternehmen und den jeweiligen Anlegerinformationen zu beschäftigen. Folgende Kriterien können dabei helfen:
Fondsvolumen und Fondsalter: Ein hohes Fondsvolumen und ein ausreichendes Fondsalter können auf eine stabile und etablierte Anlage hindeuten.
Ausschüttungsart: Vorab sollte entschieden werden, ob die Dividenden direkt ausgezahlt (ausschüttend) oder automatisch reinvestiert (thesaurierend) werden sollen.
Branchen und geografische Ausrichtung: Die im ETF enthaltenen Branchen und Regionen sollten vorab geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie zur persönlichen Anlagestrategie passen.
Anlageziel: Steht der Aufbau eines passiven Einkommens durch regelmäßige Ausschüttungen im Vordergrund, kann die Dividendenrendite ein wichtiger Faktor bei der Auswahl sein. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, berücksichtigt zusätzlich die Gesamtrendite des Index.
Diversifikation: Ein breit aufgestellter Dividenden-ETF kann zur Risikostreuung beitragen. Dabei kann geprüft werden, ob der ETF in verschiedene Branchen und Regionen investiert oder sich auf bestimmte Sektoren konzentriert.
Ausschüttungsfrequenz: Dividenden-ETFs schütten in der Regel quartalsweise oder jährlich aus. Wer regelmäßige Erträge plant, sollte die Ausschüttungsfrequenz als zusätzliches Auswahlkriterium berücksichtigen.
Gesamtkostenquote und laufende Kosten: Die laufenden Kosten, auch als Ongoing Charges (OGC) und früher als Gesamtkostenquote (TER) bezeichnet, geben an, wie hoch die jährlichen Kosten eines Indexfonds sind. Die OGC bei Dividenden-ETFs liegen in der Regel zwischen 0,25 % und 0,50 %. Je niedriger die laufenden Kosten sind, desto höher kann die Rendite ausfallen.

Die digitale Vermögensverwaltung von Raisin gehört zu den günstigsten Angeboten am Markt. Steigt der Wert Ihres Portfolios im Laufe der Zeit, zahlen Sie schrittweise noch niedrigere Gebühren und können Ihre Renditepotenziale erhöhen. Ein Team von Investmentexperten übernimmt für Sie zudem die Auswahl geeigneter ETFs, abgestimmt auf Ihr persönliches Risikoprofil, sowie die regelmäßige Überwachung und Anpassung Ihres Portfolios. Alle Kosten dafür sind in einem transparenten Gebührenmodell zusammengefasst.
Da es sich um ein Investment an der Börse handelt, können Dividenden-ETFs Verlustrisiken bergen und Chancen auf hohe Renditen bieten. Die Vor- und Nachteile von Dividenden-ETFs im Überblick:
Vorteile | Nachteile |
- Dividenden-ETFs liefern durch den Fokus auf Dividenden regelmäßige Ausschüttungen. - Durch passive Anlagestrategie kosteneffizienter als aktive Dividendenfonds - Dividenden können selbst in schwächeren Marktphasen ausgeschüttet werden, womit sich potenzielle Kursverluste kompensieren lassen. | - Es besteht, wie bei allen ETFs und aktiven Fonds, ein Verlustrisiko. - Fokus auf dividendenstarke Unternehmen reduziert die Diversifikation. - Dividenden sind nicht garantiert. Unternehmen können sie kürzen oder streichen. - Langfristig ist keine höhere Gesamtrendite gegenüber klassischen Welt-ETF... |
Ausschüttungen aus Dividenden-ETFs sind in Deutschland steuerpflichtig. Dabei gelten folgende Regelungen:
Ausschüttungen unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von 25,00 %, zuzüglich 5,50 % Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls 8,00 bis 9,00 % Kirchensteuer.
Mit dem Sparerpauschbetrag bleiben 1.000 € pro Einzelperson und 2.000 € für gemeinsam Veranlagte steuerfrei (Stand 2026) jährlich steuerfrei. Dafür ist ein Freistellungsauftrag bei der depotführenden Bank einzurichten.
Es kann eine Steuerpflicht entstehen, in Form der Vorabpauschale, deren Höhe vom Basiszins des jeweiligen Jahres und dem Kurswert des ETFs abhängt.
Bei Dividenden-ETFs mit überwiegendem Aktienanteil unterliegen nur 70 % der Ausschüttungen der Kapitalertragsteuer. 30 % bleiben im Rahmen der Teilfreistellung steuerfrei.
Bei ausländischen ETFs kann zunächst eine ausländische Quellensteuer anfallen, die je nach den Steuergesetzen des Landes von 0,00 %–35,00 % beträgt. Je nach Doppelbesteuerungsabkommen kann sie ganz oder teilweise auf die deutsche Kapitalertragsteuer angerechnet werden.
Mit einer Verlustverrechnung lassen sich Verluste aus Dividenden-ETFs mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnen.
Liegt das Gesamteinkommen unter dem steuerlichen Grundfreibetrag, kann eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragt werden. Damit lassen sich Kapitalerträge, also auch Ausschüttungen aus Dividenden-ETFs, über den Sparerpauschbetrag hinaus von der Abgeltungssteuer befreien.
Gut zu wissen: Das Fondsdomizil bezeichnet das Land, in dem ein ETF rechtlich ansässig ist. Es kann sich auf die Höhe der einbehaltenen Quellensteuer auswirken – also auf den Steuerabzug, der im Ausland auf Dividenden anfällt, bevor sie im Fonds ankommen. ETFs mit Domizil in Irland oder Luxemburg unterliegen häufig günstigeren Doppelbesteuerungsabkommen, etwa mit den USA. Das kann relevant sein, wenn ein Dividenden-ETF einen hohen Anteil an US-amerikanischen Unternehmen enthält. Das Fondsdomizil ist im Fondsprospekt und in den wesentlichen Anlegerinformationen (KID) ausgewiesen. Die steuerlichen Auswirkungen hängen von der individuellen Situation ab – im Zweifel empfiehlt sich die Rücksprache mit einer steuerberatenden Fachperson.
Wie alle Wertpapiere unterliegen auch Dividenden-ETFs kapitalmarktbedingten Risiken. Dazu können zählen:
Regelbasierte Überprüfungen: Da Dividenden-ETFs den zugrundeliegenden Index rein regelbasiert abbilden, erfolgt die Anpassung der Titel meist nur zu den fest vorgegebenen Terminen der Indexüberprüfung (zum Beispiel halbjährlich). Sollten Unternehmen ihre Dividenden zwischen diesen Terminen kürzen oder streichen, reagiert der ETF erst zum nächsten regulären Anpassungstermin auf diese Entwicklung.
Börsenrisiken: Bei Dividenden-ETFs handelt es sich um ein Investment in Aktien, inklusive der damit verbundenen Risiken. Bevor ein ETF beziehungsweise Fonds mit Fokus auf Dividenden gekauft wird, ist zu berücksichtigen, dass die Investition in dividendenstarke Aktientitel risikobehaftet ist.
Dividenden sind nicht garantiert: Unternehmen können ihre Dividenden jederzeit kürzen oder vollständig einstellen, etwa in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Hohe vergangene Ausschüttungen sind keine Garantie für künftige Erträge.
Geringere Diversifikation: Durch den Fokus auf die Dividende wird die Titelauswahl für den Fonds eingeschränkt. Diese Einschränkung kann dazu führen, dass die Risikostreuung geringer ist im Vergleich zu ETFs, die auf den Gesamtmarkt abzielen.
Zu beachten ist, dass ein Portfolio nur aus Dividenden-ETFs selten optimal diversifiziert ist. Dividendenstrategien setzen auf hohe Ausschüttungen, was zu Klumpenrisiken führen kann. Ein breit diversifiziertes Portfolio sollte neben Aktien-ETFs auch weitere Anlageklassen wie beispielsweise Anleihen umfassen, um das Gesamtrisiko zu streuen.
Die digitale Vermögensverwaltung von Raisin setzt auf global diversifizierte ETF-Portfolios mit 8.000 Aktien in einem Portfolio. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Anlagestrategien, die auf unterschiedlichen Verhältnissen von Aktien und Anleihen basieren. Zudem bietet es die folgenden Vorteile:
Ausgezeichnete Qualität: Von biallo mit „Bester Robo-Advisor“ ausgezeichnet, auch das Handelsblatt bewertet Raisin als besten Finanzdienstleister.
Wissenschaftlicher Ansatz: Breite Diversifikation über Indexfonds für eine risikogestreute Anlagestrategie..
Einfach und flexibel: Einmalanlagen oder flexible Sparpläne, bequem verwaltet über ein zentrales Konto.
Gut zu wissen: Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage kann fallen oder steigen.
Berechnen Sie Ihre erwarteten Erträge über verschiedene Zeiträume. Die prognostizierte Wertentwicklung liegt mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 90 % innerhalb des schattierten Bereichs.
Für die ausgewählten Parameter sind aktuell keine Daten verfügbar. Bitte versuchen Sie eine andere Kombination.
Frühere Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftigen Wertentwicklung.
Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.
Ein Portfolio besteht in der Regel aus Anlageklassen mit unterschiedlichen Risiko- und Ertragsprofilen. ETFs können dabei den renditeorientierten Teil zum langfristigen Vermögensaufbau übernehmen. Sparprodukte wie Tagesgeld und Festgeld dienen als Sicherheitsbaustein. Spareinlagen unterliegen der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung. Dadurch sind Einlagen bis zu 100.000 € pro Person und Bank abgesichert.
Mit einem kostenlosen Raisin-Konto lassen sich beide Komponenten zentral verwalten: ETF-basierte Anlagestrategien sowie zinsstarke Tagesgeld- und Festgeldangebote von über 150 Partnerbanken.
Festgeld bietet feste Zinsen über eine vorher vereinbarte Laufzeit. Bei Raisin erhalten Sie Festgeldzinsen von bis zu 3,60 % p. a.
Tagesgeld bietet maximale Flexibilität bei täglicher Verfügbarkeit des Kapitals. Die Verzinsung erfolgt zu einem variablen Zinssatz und oftmals sind die Zinsen höher als auf dem Girokonto. Aktuell sind bei Raisin Zinsen auf Tagesgeld von bis zu 3,00 % p. a. möglich.
Die Dividendenrendite gibt an, wie hoch die jährliche Dividende eines Unternehmens im Verhältnis zu seinem aktuellen Aktienkurs ist. Sie wird mit folgender Formel berechnet:
Jährliche Dividende × 100 ÷ Aktienkurs = Dividendenrendite in Prozent
Rechenbeispiel: So entsteht bei einer Aktie mit einem Kurs von 67 € und einer jährlichen Dividende in Höhe von 3,50 € eine Dividendenrendite von 5,22 % im Jahr (3,50 € x 100 / 67 € Aktienkurs).
Es besteht keine Pflicht, dass Unternehmen Dividenden ausschütten. Meist zahlen Großkonzerne, etwa börsennotierte Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex DAX, vermehrt Dividenden aus. Mit den Ausschüttungen verfolgen sie das Ziel, ihre Aktionärinnen und Aktionäre an sich zu binden. Zwar schmälern Dividenden den reinvestierbaren Gewinn des Unternehmens, dennoch werden Dividenden häufig selbst in schwächeren Jahren ausbezahlt.
Da Dividenden aus dem angefallenen Gewinn gezahlt werden, schwankt ihre Höhe. Zudem haben Aktionärinnen und Aktionäre ein Mitspracherecht. Sie können die vom Unternehmen offerierte Dividende auf der Hauptversammlung annehmen oder ablehnen.
Eine monatliche Ausschüttung ist möglich, aber nicht die Regel. Manche Dividenden-ETFs schütten monatlich aus, die meisten jedoch quartalsweise oder jährlich.
Da die Auswahl und Überprüfung dividendenstarker Unternehmen aufwändiger ist als bei einem Standard-Weltindex, liegen die laufenden Kosten (OGC) von Dividenden-ETFs im Schnitt leicht über denen von klassischen Welt-ETFs. Ein genauer Kostenvergleich lohnt sich daher vor jedem Kauf.
Grundsätzlich ist es möglich, von den Ausschüttungen eines Dividenden-ETF-Portfolios zu leben – allerdings setzt das ein erhebliches investiertes Kapital voraus. Bei einer typischen Ausschüttungsrendite von 3 bis 4 % p.a. und unter Berücksichtigung der Kapitalertragsteuer sind folgende Beträge notwendig:
1.000 € netto monatlich: ca. 400.000 € bis 500.000 € investiertes Kapital
2.000 € netto monatlich: ca. 900.000 € bis 1.200.000 € investiertes Kapital
3.000 € netto monatlich: ca. 1.300.000 € bis 1.900.000 € investiertes Kapital
Dabei sind drei wesentliche Risiken zu beachten: Dividenden sind nicht garantiert und können in Krisenzeiten gekürzt werden. Ausschüttungen unterliegen der Kapitalertragsteuer, was die Nettorendite schmälert. Und ein rein auf Dividenden ausgerichtetes Portfolio ist oft weniger diversifiziert als ein klassischer Welt-ETF. Als Alternative bietet sich ein Entnahmeplan an, der automatisierte Verkauf von ETF-Anteilen ist oft planbarer und steuerlich effizienter als eine reine Dividendenstrategie.
Wer passives Einkommen durch Dividenden aufbauen möchte, steht vor der Frage: Einzelaktien oder Dividenden-ETF? Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber deutlich in Aufwand, Risiko und Kostenstruktur.
Dividenden-ETF | Einzelaktien | |
Diversifikation | Hoch – viele Unternehmen gebündelt | Gering – abhängig von Einzeltiteln |
Aufwand | Niedrig – passive Verwaltung | Hoch – eigenständige Recherche und Überwachung |
Kosten | Laufende Kosten (englisch: Ongoing Charges, kurz: OGC) von ca. 0,25 % bis 0,55 % p.a. zuzüglich Transaktionskosten pro Kauf | Transaktionskosten pro Kauf; keine laufenden Kosten (langfristig insgesamt niedrigere Kosten im Vergleich zu Dividenden-ETFs) |
Dividendenrisiko | Gestreut über viele Unternehmen | Ausfall eines Titels direkt spürbar |
Renditepotenzial | Index-abhängig | Höher, aber auch riskanter |
Dividenden-ETFs eignen sich besonders für Anlegende, die breit gestreut und kostengünstig in dividendenstarke Unternehmen investieren möchten, ohne einzelne Aktien aktiv zu verfolgen. Einzelaktien bieten mehr Kontrolle und potenziell höhere Ausschüttungen – erfordern aber deutlich mehr Eigenrecherche und bergen ein höheres Klumpenrisiko.
Welche Anlageform zur individuellen Situation passt, hängt von persönlichen Zielen, dem Anlagehorizont und der Risikobereitschaft ab. Dividenden-ETFs weisen bestimmte Merkmale auf, die je nach Anlageziel unterschiedlich relevant sein können:
Sie generieren neben der Kursentwicklung laufende Ausschüttungen
Sie werden passiv verwaltet und haben in der Regel niedrigere Kosten als aktive Fonds
Sie fokussieren auf dividendenstarke Unternehmen, was die Diversifikation gegenüber einem breiten Marktindex einschränken kann
Langfristig ist keine systematisch höhere Gesamtrendite gegenüber breiten Welt-ETFs zu erwarten
Anlegerinnen und Anleger, deren Anlagestrategie auf regelmäßige Erträge ausgerichtet ist, können Dividenden-ETFs als einen Baustein innerhalb eines breiteren Portfolios in Betracht ziehen. Wer hingegen vorrangig Gesamtrendite und maximale Diversifikation anstrebt, kann alternativ breiter ausgerichtete Marktindizes prüfen.
Bei thesaurierenden Dividenden-ETFs werden die Dividenden der enthaltenen Unternehmen nicht ausgezahlt, sondern automatisch im Fonds reinvestiert. Das erhöht den Wert der Fondsanteile und kann langfristig den Zinseszinseffekt verstärken.
Steuerlich ist zu beachten: Auch bei thesaurierenden ETFs kann eine Steuerpflicht in Form der sogenannten Vorabpauschale entstehen. Diese wird jährlich berechnet und richtet sich nach dem Basiszins des jeweiligen Jahres sowie dem Kurswert des ETFs zum Jahresanfang. Es handelt sich dabei nicht um eine tatsächliche Ausschüttung (kein Kapital fließt). Die Vorabpauschale wird auf den Sparerpauschbetrag angerechnet und kann darüber hinaus steuerpflichtig sein.
Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.
Hinweis: Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche Beratung dar. Für detaillierte Informationen oder zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.
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