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Zuletzt aktualisiert: 4. Dezember 2025

Geldmarktkonto

So parken Sie Ihr Geld und profitieren gleichzeitig von attraktive Zinsen auf Ihr Guthaben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Ein Geldmarktkonto ist ein Konto ohne Zahlungsverkehr. Diese Anlagekonten geben Ihnen die Möglichkeit, Ihr Geld anzulegen oder zu parken. Sparerinnen und Sparer stellen ihr Geld einer Bank oder Sparkasse zur Verfügung und erhalten dafür Zinsen.

  • Varianten: Klassische Geldmarktkonten sind Tagesgeld und Festgeld. Tagesgeldkonten bieten im Vergleich zu einem Festgeldkonto eine größere Flexibilität. Dafür profitieren Sie bei einem Festgeldkonto in der Regel von höheren Zinsen.

  • Sicherheit: Einlagen samt Zinsen sind auf Geldmarktkonten mit bis zu 100.000 € pro Person und Bank durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung abgesichert. Zudem bieten einige Banken zusätzliche freiwillige Absicherungssysteme für Einlagen an.

Was ist ein Geldmarktkonto?

Mit einem Geldmarktkonto, wie beispielsweise einem Konto für Tagesgeld oder Festgeld, beteiligen sich Sparerinnen und Sparer vergleichsweise risikoarm am Geldmarkt und profitieren gleichzeitig von attraktiven Zinsen. Dabei wird das Geldmarktkonto meist als Ergänzung zum Girokonto gesehen. Wenn Sie einen größeren Betrag auf Ihrem Girokonto zur Verfügung haben, kann es sinnvoll sein, einen Teil davon auf einem Geldmarktkonto anzulegen. Dadurch werden höhere Zinsen als bei einem Girokonto erzielt und langfristig Vermögen aufgebaut.

Dafür eröffnen Sie ein Geldmarktkonto bei einer Bank oder Sparkasse und zahlen den gewünschten Betrag ein. Damit stellen Sie dem Kreditinstitut Geld als Leihgabe zur Verfügung. Im Gegenzug erhalten Sie einen entsprechenden Zinssatz. Je länger das Geld angelegt ist, desto höher sind in der Regel die Zinsen, da Banken beziehungsweise Sparkassen längerfristig mit dem Geld planen können. Die Anlagesumme richtet sich unter anderem danach, wie lange Sie Ihr Geld zur Seite legen möchten und welche Zinsen Sie erwarten.

Gut zu wissen: Der Geldmarkt ist ein Teil des gesamten Finanzmarkts. Dort werden kurzfristige Geldgeschäfte getätigt, hauptsächlich zwischen Banken, Sparkassen und der Zentralbank. Der Zinssatz, den Banken und Sparkassen ihren Kundinnen und Kunden anbieten, orientiert sich hauptsächlich an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB).

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Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Giro- und einem Geldmarktkonto?

Ein Geldmarktkonto ist ein reines Anlagekonto, auf dem kein Zahlungsverkehr stattfindet. Mit dem Girokonto hingegen führen Sie Zahlungsvorgänge wie Überweisungen, Daueraufträge, Lastschrifteinzüge oder Bargeldabhebungen durch. Zudem werden Gehalt beziehungsweise Lohn sowie Erträge aus Kapitalanlagen auf das Girokonto eingezahlt.

Dementsprechend besteht auf einem Girokonto ständig Bewegung. Dagegen sind die einzigen Kontobewegungen auf einem Geldmarktkonto Einzahlungen durch Sie als Kontoinhaberin oder Kontoinhaber. Vom Girokonto wird Geld per Überweisung auf das Geldmarktkonto eingezahlt und vom Geldmarktkonto wird es auf das Girokonto transferiert. Auszahlungen finden ebenfalls mithilfe eines Referenzkontos statt.

Ein weiterer Unterschied ist die Verzinsung der Konten. Während ein Girokonto kaum verzinst wird, haben Sparerinnen und Sparer beim Geldmarktkonto die Chance auf höhere Zinsen. Zudem können Geldmarktkonten ausschließlich positive Guthaben aufweisen, da sie im Gegensatz zu einem Girokonto keinen Dispokredit gewähren.

Welche Arten von Geldmarktkonten gibt es?

Die bekanntesten Formen für ein Geldmarktkonto sind Tagesgeld und Festgeld. Je nach Sparziel können beide Varianten als Geldanlage passend sein.

Für Anlegerinnen und Anleger, die eine durchgehende Verfügung über ihr Geld priorisieren, eignet sich ein Tagesgeldkonto. Der Zinssatz ist variabel, ebenso wie die Laufzeiten. Das Tagesgeldkonto ist ein Anlagekonto und beispielsweise zum monatlichen Sparen oder zum Parken eines Notgroschens gedacht. Aktuell erhalten Sie bei Raisin Zinsen für Tagesgeld von bis zu 2,26 % p. a.

Aufgrund der Flexibilität sind die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto geringer als bei Festgeld. Die Zinsen eines Festgeldkontos stehen vor der Eröffnung des Kontos fest und gelten bis zum Laufzeitende. Bei Raisin legen Sie Festgeld mit bis zu 3,60 % Zinsen p. a. auf einem Geldmarktkonto an.

Je nach Anbieter beträgt die Laufzeit bei Festgeld in der Regel mehrere Monate bis Jahre. Bei WeltSparen finden Sie Angebote mit folgenden Laufzeiten:

Kurzfristige Festgeldanlage für drei Monate auf Raisin Deutschland

Kurzfristige Festgeldanlagen zeichnen sich durch eine überschaubare Bindungsdauer aus. Beispielsweise erhalten Sparerinnen und Sparer mit Festgeld für drei Monate die Möglichkeit, Kapital für einen kurzen Zeitraum anzulegen und dabei von einer festgelegten Verzinsung zu profitieren. Aktuell sind bei Raisin bis zu 2,70 % Zinsen p. a. möglich.

Eine Anlage über drei Monate kann sich anbieten, wenn eine kurze Bindung bevorzugt wird, um anschließend flexibel neu anzulegen. Auch bei größeren Geldreserven kann ein Festgeld für drei Monate genutzt werden, um einen Teilbetrag rentabler zu parken, während weiterhin ausreichend Liquidität auf einem Tagesgeldkonto erhalten bleibt.

Flexibel planen und Zinsen sichern mit Festgeld für sechs Monate

Eine Festgeldanlage über sechs Monate bindet das Kapital für einem überschaubaren Zeitraum. Aktuell sind bei Raisin bis zu 2,85 % Zinsen p. a. möglich.

Festgeld über 6 Monate kann beispielsweise eine Option sein, wenn größere Anschaffungen geplant sind, das Geld jedoch bis dahin verzinst angelegt werden soll. In einem schwankenden Zinsumfeld ermöglicht die Laufzeit, das Kapital nur kurzfristig zu binden und nach Ablauf auf mögliche Zinsänderungen zu reagieren. Im Festgeld-Vergleich können die Zinssätze für sechs Monate je nach Angebot über denen für drei Monate liegen.

Kapital mittelfristig anlegen mit Festgeld für ein Jahr bis vier Jahre

Mit Festgeld für ein Jahr bis zu 4 Jahre können Sparerinnen und Sparer ihr Kapital mittelfristig binden und eine attraktive Verzinsung erzielen. Aktuell sind bei Raisin bis zu 3,21 % Zinsen p. a. für Festgeld für ein Jahr möglich. Diese Form der Geldanlage kann sinnvoll sein, wenn in einem Jahr größere Ausgaben, wie der Kauf einer Wohnung, eine umfassende Renovierung des Eigenheims oder die Anschaffung eines neuen Autos geplant sind. In der Regel sind die Zinsen für einjähriges Festgeld höher als die Zinsen für sechsmonatiges Festgeld.

Festgeld für 1 Jahr vergleichen

Geld auf einem Geldmarktkonto im Ausland anlegen

Sie können Ihr frei verfügbares Geld über Raisin bei Banken europaweit anlegen. Im Vergleich zu deutschen Banken und Sparkassen bieten Banken im EU-Ausland oft höhere Zinsen für Geldmarktkonten. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Zinsentwicklung der Europäischen Zentralbank (EZB)
  • Angebot und Nachfrage für Anlageprodukte in den Ländern
  • Wirtschaftliche Lage des Landes
  • Liquidität der Bank

Für Anlegerinnen und Anleger lohnt es sich daher , Banken im EU-Ausland im Blick zu haben. Mit Raisin registrieren Sie sich schnell und einfach und wählen die für Sie passenden Angebote aus. Mit einer einzigen Anmeldung und direkter Kontoeröffnung nutzen Sie mehrere Geldanlagen parallel zum Sparen, ohne zusätzlichen Aufwand.

Wie sicher ist ein Geldmarktkonto?

Mit einem Geldmarktkonto ist Ihr Guthaben bis zu 100.000 € pro Person und Bank durch die EU-weit harmonisierte  Einlagensicherung abgesichert. Hiermit wurden in allen Mitgliedstaaten der EU Einlagensicherungsfonds eingerichtet, aus denen im Falle einer Insolvenz der Bank Geld entnommen wird. Dadurch werden Ihnen Ihre Einlagen samt Zinsen innerhalb von wenigen Tagen ausbezahlt. Zusätzlich bieten einige Banken und Sparkassen weitere Einlagensicherungssysteme an. Diese sichern Einlagen in der Regel sogar über die gesetzlichen 100.000 € ab. Aufgrund der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung gelten Geldanlagen auf Tagesgeld und Festgeld als risikoarm.

Für wen ist ein Geldmarktkonto geeignet?

Ein Geldmarktkonto ist für Sparerinnen und Sparer geeignet, die ihr Geld kurzfristig oder langfristig anlegen möchten. Ob ein Tagesgeld- oder  Festgeldkonto das passende Anlagekonto für Sie ist, hängt von den individuellen Sparzielen ab. Generell eignen sich bei einem Geldmarktkonto Anlagebeträge bis zu 100.000 €, da Einlagen bis zu diesem Betrag durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung abgesichert sind. Um mehr als 100.000 € risikoarm anzulegen, können Sie den Anlagebetrag auf mehrere Tagesgeld- und Festgeldkonten verteilen.

Welche Geldmarktkonto-Variante zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Sparziel ab. Je nach Produkt und Laufzeit erhalten Sie unterschiedliche Zinsen. Denn im Vergleich dazu bringt es deutlich mehr, als Ihr Erspartes kaum verzinst auf einem Girokonto oder Sparbuch liegen zu lassen. Geldmarktkonten bieten in der Regel höhere Zinsen und geben Ihnen so die Chance, Ihr Guthaben schneller und effizienter zu vermehren.

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